Künstlerin ­Roswitha Doerig gestorben

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Abschied Am Montag ist unerwartet die Innerrhoder Künstlerin Roswitha Doerig im Alter von 86 Jahren verstorben. Dies meldete gestern Appenzell24.ch. Seit 1955 lebte Roswitha Doerig in Paris, kehrte aber regelmässig in ihre Heimat Appenzell zurück.

Vor einem Jahr zeigte Roswitha Doe­rig ihr Schaffen in der Kunsthalle Ziegelhütte in Appenzell. Der oft nicht ganz geschlossene Kreis war ein wiederkehrendes Element in ihrer Kunst, die sich dem abstrakten Expressionismus zuordnen lässt. Der Appenzeller Maler Johannes Hugentobler und Ferdinand Gehr, ihr Onkel, haben bei Roswitha Doerig das Interesse für die Kunst geweckt. Mit ihren Kunst-am-Bau-Werken ist sie in der Öffentlichkeit vertreten, auch international hatte sie damit Erfolg. 1996 erhielt Roswitha Doerig als erste Frau den Kulturpreis von Appenzell Innerrhoden, nicht nur für ihr künstlerisches Schaffen, sondern auch als Botschafterin ihrer ­Heimat. Beerdigt wird Roswitha Doerig in Paris. (red)