Künstler Anton Bernhardsgrütter ist gestorben

KREUZLINGEN. An Heiligabend ist der Thurgauer Künstler Anton Bernhardsgrütter im 91. Lebensjahr gestorben. Wie aus seinem Umfeld verlautet, verstarb er im Alterszentrum Kreuzlingen, wo er zuletzt gewohnt hat. Der am 12.4.1925 bei Bischofszell geborene Anton B.

Drucken
Teilen
Selbstbildnis von Anton Bernhardsgrütter (1979), zu sehen im Museum Lagerhaus. (Bild: pd/Museum Lagerhaus)

Selbstbildnis von Anton Bernhardsgrütter (1979), zu sehen im Museum Lagerhaus. (Bild: pd/Museum Lagerhaus)

KREUZLINGEN. An Heiligabend ist der Thurgauer Künstler Anton Bernhardsgrütter im 91. Lebensjahr gestorben. Wie aus seinem Umfeld verlautet, verstarb er im Alterszentrum Kreuzlingen, wo er zuletzt gewohnt hat. Der am 12.4.1925 bei Bischofszell geborene Anton B. lpc (le pauvre cochon), wie er sich selber nannte, war bekannt als Maler, Zeichner und Lithograph. 1973 hatte er von einem Tag auf den anderen seinen Beruf als Primarlehrer, seine Familie und sein ganzes bisheriges Leben zurückgelassen, um als freischaffender Künstler zu leben. 1979 kehrte er zu seiner Familie zurück.

Thurgauer Kulturpreis 1989

Sein künstlerisches Werk ist vielfältig und vielschichtig und von einer Eigenständigkeit, die sich nie um Konventionen kümmerte. Die Bilder sind voller Symbole und Metaphern. 1989 hat Anton Bernhardsgrütter den Thurgauer Kulturpreis erhalten. Im Porträt von Kathrin Zellweger, das zu seinem 90. Geburtstag auf dieser Seite erschienen ist (Ausgabe vom 9. April 2015), sagt er: «Ich bin dankbar für mein Leben, jedenfalls nicht unzufrieden.»

In der aktuellen Ausstellung «Ego-Dokumente» im St. Galler Museum im Lagerhaus (noch bis 28. Februar 2016) sind mehrere Arbeiten von Anton Bernhardsgrütter vertreten. (red.)

Aktuelle Nachrichten