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Kreolische Fabulierlust

St. Gallen Wie kann man aus Haiti stammen und dennoch kaum eine Ahnung vom Voodoo haben? Das muss sich der Erzähler fragen lassen, als er sich bei einer Zeremonie blamiert.
Louis-Philippe Dalembert (Bild: pd)

Louis-Philippe Dalembert (Bild: pd)

St. Gallen Wie kann man aus Haiti stammen und dennoch kaum eine Ahnung vom Voodoo haben? Das muss sich der Erzähler fragen lassen, als er sich bei einer Zeremonie blamiert. Schuld daran ist seine Grossmutter, bei der er aufgewachsen ist und die das Kind von diesem «Teufelszeug» fernzuhalten sucht. Um nicht mehr als das «Unschuldslamm» zu gelten, über das sich alle lustig machen, plant er einen grossen Befreiungsschlag. Die Sicht des Kindes, seine Fragen und Ängste, gehen in die des Erwachsenen über, der seine Erinnerungen Revue passieren lässt.

Ein amüsanter Roman in einer anspielungsreichen Sprache voll farbiger Gestalten und kreolischer Fabulierlust – und eine Reise in eine hierzulande kaum bekannte Kultur.

Louis-Philippe Dalembert ist Journalist, Lyriker und Romancier. Dem Verein Noisma ist es gelungen, den haitianischen Gegenwartsautor in den «Kultbau» einzuladen. Dalembert stellt seinen druckfrisch auf Deutsch erschienenen Roman «Die Götter reisen bei Nacht» in dieser in der Schweiz exklusiven, zweisprachigen Lesung mit seinem Verleger und Übersetzer Peter Trier persönlich vor. Trier moderiert auch ein Gespräch mit dem Publikum. Dabei dürfte gewiss auch der verheerende Hurrikan vor wenigen Tagen ein Thema sein. (red.)

Do, 20.10., 20 Uhr, «Kultbau», Konkordiastrasse 27

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