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Konzerte vor Ostern: Die Qual der Wahl

Ostern steht vor der Tür. Für viele Chöre und Orchester in der Region eine wichtige Zeit, um sich mit traditionellen wie innovativen Programmen oder spezieller und überraschender Stückwahl dem Publikum zu präsentieren. Neben auf Ostern ausgerichteter Musik huldigen zwei Konzerte auch dem beginnenden Frühling.
Uwe Münch, Dirigent des Oratorienchors St. Gallen. (Archivbild: Hanspeter Schiess)

Uwe Münch, Dirigent des Oratorienchors St. Gallen. (Archivbild: Hanspeter Schiess)

Am überraschendsten präsentiert sich in der Vorosterzeit der Oratorienchor St. Gallen unter Uwe Münch. Er setzt eine unbekannte Komposition von Robert Schumann aufs Programm, seine «Szenen aus Goethes Faust». «In ihren Ausgestaltungen des Faust-Stoffes ermöglichen uns Goethe und Schumann, an zwei menschlichen Passionswegen teilzuhaben», heisst es im Programmheft – die Brücke zu Ostern ist geschlagen (Sa, 19.3., 19.30; So, 20.3., 17.30 Uhr, St. Laurenzen, St. Gallen).

Licht

Ganz ohne Orchester widmet sich der Kammerchor Wil unter Felicitas Gadient dem Thema des Ewigen Lichts. Am Gründonnerstag singt der Chor A-cappella-Musik von Lauridsen, Bruckner, Fauré, Tallis und Schütz (Do, 24.3., 20 Uhr, Kreuzkirche, Wil).

Schmerz

Dem dunkleren Teil von Ostern kommt das Passionskonzert des Collegium Musicum Ostschweiz unter Mario Schwarz entgegen. «Gefühlswelt der Schmerzen» ist das Programm betitelt, das mit der «Totenfeier» erneut eine Komposition von Heinrich von Herzogenberg aufs Programm setzt.

Der Komponist hat es zum ersten Todestag seiner Frau vollendet und damit seinen persönlichen Schmerz in Musik gegossen. Zusätzlich erklingt Musik von Mendelssohn (So, 13.3., 17 Uhr, Stiftskirche, Bischofszell; Do, 24.3., 19 Uhr, Kirche St. Fiden, St. Gallen; Fr, 25.3., 17 Uhr, evang. Kirche Heiden).

Bedrängnis

Das Kammerorchester Amriswil unter Hanspeter Gmür spannt im Palmsonntagskonzert mit dem Vokalensemble Praetorius zusammen. Das Programm vereint Werke evangelischer und katholischer Kirchenmusik dreier bedeutender Komponisten des 18. Jahrhunderts. Von Bach erklingt die «Ratswahl»-Kantate, von Mozart das Offertorium KV 198 und die Motette KV 618. Von Haydn erklingt die Nelson-Messe, genannt Missa in Angustiis, was Angst und Bedrängnis ausdrückt (Fr, 18.3., 20 Uhr, kath. Kirche, Weinfelden; So, 20.3., 17 Uhr, evang. Kirche, Amriswil).

Frühlingshafter, weniger österlich geht es im Konzert des Jugendorchesters Thurgau zu. Zum zweitenmal präsentiert es sich unter Gabriel Estarellas Pascual in sinfonischer Besetzung mit Musik von Gounod, Haydns Sinfonie «Die Uhr» und einem Violakonzert von Telemann (So, 13.3., 17 Uhr, evang. Kirche Romanshorn; Sa, 19.3., 19.30 Uhr, Rathaus Weinfelden; So, 20.3., 17 Uhr, evang. Kirche Steckborn).

Dem Frühling huldigt auch die Camerata giocosa unter Kathrin Auer. Unter dem Motto «Frühling in Ost und West» sind Werke von Dvorák und Janacek zu hören sowie Gordon Jacobs Concerto für Horn und Streicher mit Hubert Renner als Solist (So, 13.3., 17 Uhr, Pfalzkeller, St. Gallen). (map)

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