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KONZERT: Neustart mit Haydns «Jahreszeiten»

Eckart Manke heisst der neue musikalische Leiter des Collegium Musicum Ostschweiz. Er will die traditionsreiche St. Galler Musikinstitution wieder zu einer verlässlichen Grösse machen.
Der Konstanzer Dirigent Eckart Manke. (Bild: Hanspeter Schiess)

Der Konstanzer Dirigent Eckart Manke. (Bild: Hanspeter Schiess)

Das Collegium Musicum Ostschweiz bewegte sich in den letzten Jahren in eher unruhigen Gewässern. Eckart Manke will mit Chor und Orchester einen kompletten Neustart machen. Und in nächster Zeit eine konstante Besetzung aufbauen, die nicht bei jedem neuen Projekt neu zusammengestellt werden muss.

Den in Konstanz lebenden Dirigenten hat es gereizt, als Nachfolger des verdienstvollen Gründers und langjährigen Leiters des Collegium Musicum, Mario Schwarz, Orchester und Chor nach seinen eigenen Vorstellungen zu formen. Manke, der an der Musikhochschule Trossingen Dirigieren unterrichtet, hat für den Neuanfang der traditionsreichen St. Galler Musikinstitution Haydns «Jahreszeiten» ausgewählt, die er bereits einmal mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz aufgeführt hat.

Neue Konzertformate sind projektiert

Haydn sei ein hervorragender Orchester- und Chorerzieher, an dem man immer wieder das sprechende Musizieren und eine breite Klang- und Ausdruckspalette verfeinern lernen könne. Die «Jahreszeiten» eröffnen einen Haydn-Zyklus, den Manke für seine erste Saison in der Ostschweiz geplant hat. 2018 werden die «Nicolai-Messe» und die Sinfonie Nr. 94 zu hören sein. Neue Formate beim Collegium Musicum sollen Gesprächskonzerte und Kinderkonzerte sein, jeweils einmal pro Konzertjahr. So gibt es – durchaus neu in der Region – Kinderanlässe, die speziell in Chor­sinfonik einführen, erstmals im Dezember auch in Bachs Weihnachtsoratorium.

Eckart Manke ist in der Region vielfältig aktiv. So dirigiert er seit sechs Jahren die Preisträgerkonzerte mit Nachwuchssolisten der Uttwiler Meisterkurse (wieder am 15.10. in Konstanz). Weiter ist er Mitglied im künstlerischen Leitungsteam der Musiktage auf der Höri. Er dirigiert aber auch die Budapester Sinfoniker und gibt sein Wissen an Meisterkursen weiter, speziell auch für Chorsinfonik. Die zeitgenössische Musik, die Mankes Vorgänger Mario Schwarz als Markenzeichen pflegte, kommt in der ersten Saison nach dem Neustart noch nicht vor. Sie ist aber ein Thema. In der ersten Saison will sich der neue Dirigent vor allem der Neukonsolidierung des Collegium Musicum widmen. «Der Neuaufbau ist eine grosse und anspruchsvolle Arbeit. Ich hoffe, sie gelingt, so dass wir das Collegium Musicum wieder zu einem Bijou in der Region machen können», sagt Eckart Manke, der die Schweiz beruflich auch von sechs Jahren Arbeit als Kapellmeister am Theater Bern kennt.

Martin Preisser

martin.preisser@tagblatt.ch

• Sa, 16.9., 19.30 Uhr, Stiftskirche, Bischofszell; • So, 17.9., 18 Uhr, St. Laurenzen, St. Gallen

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