Klangfestival dauert 2016 einen Tag länger

ALT ST. JOHANN. Ob aus der Ukraine, Mongolei oder Simbabwe, aus Guinea, Finnland, Rumänien, Türkei, Tibet, Taiwan, Serbien, Schweden oder der Schweiz – das 7. Klangfestival in Alt St. Johann, das den Naturstimmen gewidmet ist, hält an Bewährtem fest. Aber es wird im kommenden Jahr (3.

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ALT ST. JOHANN. Ob aus der Ukraine, Mongolei oder Simbabwe, aus Guinea, Finnland, Rumänien, Türkei, Tibet, Taiwan, Serbien, Schweden oder der Schweiz – das 7. Klangfestival in Alt St. Johann, das den Naturstimmen gewidmet ist, hält an Bewährtem fest. Aber es wird im kommenden Jahr (3. bis 16. Mai) einen Tag länger dauern. Darüber informierte die Klangwelt-Intendantin Nadja Räss.

Guinea, Finnland, Ukraine

Wieder stehen zehn Konzertabende mit jeweils drei Formationen auf dem Programm. Wobei die Uraufführung von Markus Flückigers Konzert «Naturstimmen» zweimal aufgeführt wird. Vier Gastformationen des Klangfestivals 2016 sind bekannt geworden: Der Sänger N'Faly Kounyate aus Guinea wird die Klänge der westafrikanischen Volksgruppe der Mandinka ins Obertoggenburg bringen. Die ukrainische Sängerin Mariana Sadovska interpretiert traditionelle ukrainische Musik mit modernen Weltmusik-Akzenten neu, während das sechsköpfige Frauenensemble Me Naiset aus Finnland traditionelle Gesänge aus dem Nordosten Finnlands mit Mystik anreichert. Und die Tenores Murales de Orgosolo aus Italien, die mit eindrucksvoller sardischer Musik zu hören sein werden.

Im Rahmen des Klangfestivals erlebt eine Komposition von Christian Zehnder ihre Uraufführung, die er mit seinem Obertonchor Parzial einstudiert.

Konzert im Betonwerk

Ein vielfältiges Rahmenprogramm begleitet das Festival der Naturstimmen wieder, darunter verschiedene Referate sowie Schnupperkurse; deren Zahl möchte man erhöhen. Der beliebte und belebte Marktplatz wird wieder eine Open-Air-Bühne und Marktstände bieten.

Ganz besonders hob Nadja Räss das Konzert im Betonwerk hervor: «Ein Open-Air-Konzert am Schwendisee war uns zu dieser Jahreszeit zu unsicher, wir haben uns nach Alternativen umgesehen und sind in Starkenbach fündig geworden.» In der neuen Halle des Betonwerks Schällibaum wird unter anderem der Basler Balthasar Streiff zu hören sein. Reto Neurauter

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