Kinski, Herzogs liebster Feind

Ihre Beziehung war von grossen filmischen Visionen getragen, ging manchmal bis an den Rand der Selbstzerstörung, enthielt aber auch zärtliche Momente: Klaus Kinski und Werner Herzog waren ein kongeniales Paar, eine ideale oder explosive Mischung zweier extremer Charaktere.

Merken
Drucken
Teilen

Ihre Beziehung war von grossen filmischen Visionen getragen, ging manchmal bis an den Rand der Selbstzerstörung, enthielt aber auch zärtliche Momente: Klaus Kinski und Werner Herzog waren ein kongeniales Paar, eine ideale oder explosive Mischung zweier extremer Charaktere. Kinski, der Schauspieler und Choleriker auf der einen Seite, Herzog, der Regisseur und die Ruhe selbst auf der anderen. Trotz handgreiflicher Differenzen während der Dreharbeiten gelang es den beiden, vier grosse Filme und einen Flop («Cobra Verde») zu drehen. Der Dokumentarfilm «Mein liebster Feind», der sieben Jahre nach dem Tod Kinskis Premiere feierte, erzählt spannend und abgründig von dieser Beziehung. (pd)

Mein liebster Feind – Klaus Kinski: Letzte Vorstellung heute Mo, Kinok, 20.30 Uhr