Kein Wettkampf mit Zürich

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Am Samstag schlägt im KKL die Stunde jener, die schon immer eines in Luzern vermissten: einen festlichen Ball. Das Luzerner Sinfonieorchester und das Haus Gübelin haben den Geist der Zeit erkannt und zusammen den ersten Luzerner Sinfonie-Ball auf die Beine gestellt. Was kein Leichtes war. Co-Projektleiterin Antoinette Kunz Kahn erzählt: «Der Aufwand war gross. Wir konnten uns nicht auf Erfahrungen berufen und machten alles zum ersten Mal. Es galt etwa zu definieren, welche Farbe der Teppich haben wird, wie die Deko aussehen soll, welches Licht man favorisiert und vieles mehr. Eine Tombola war zu organisieren, ein Limousinen-Service, eine Wand für Erinnerungsfotos.»

Ein moderner Ball, bei dem ein DJ nicht fehlen darf

Die Organisatorin betont: «Wir messen uns nicht mit Zürich. Das KKL ist ein modernes Haus, und wir wollten einen modernen Ball gestalten.» Gesagt, getan. So wird es neben Gala-Dinner, für das der zweifache Junioren-Kochweltmeister Mario Garcia verantwortlich zeichnet, Walzertanz und den musikalischen Darbietungen des Luzerner Sinfonieorchesters unter Leitung von James Gaffigan auch eine Ballparty mit DJ geben. Der Ball ist eine Benefizveranstaltung zu Gunsten der Jugendförderung in der klassischen Musik. (sh)

www.luzernersinfonieball.ch

Interview

KKL-Ball: «Doppelbödigkeit des Tanzes fasziniert»

Am kommenden Samstag heisst es im KKL: Alles Walzer. Erstmals bittet das Luzerner Sinfonieorchester zu Gala-Dinner, Tombola und Tanz. Der Blick in die Geschichte zeigt: Auf dem Tanzparkett vereinen sich stets Eleganz, Erotik und auch reichlich Politik.
Interview: Susanne Holz