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Kein marsähnlicher Mond

Lesbar Wissen

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Spektrum der Wissenschaft, 02/2018

Am 13. Dezember 1972 ging der Geologe Harrison Schmitt auf einen Felsbrocken im Mare Serenitatis zu, um dort Gesteinsproben zu nehmen. Schmitt war während der Apollo-17-Mission der bislang letzte Mensch auf dem Mond. Er sammelte ein Stück Troktolith. Dieser Stein lieferte wichtige Hinweise zum Ursprung des Monds. Dieser soll nach einer Kollision zwischen der jungen Erde und einem marsgrossen Himmelskörper, Theia genannt, entstanden sein. Die ins All geschleuderten Trümmer sollen sich mit Theia zum Mond verfestigt haben. Doch nun gibt es Zweifel an der Entstehungsgeschichte aufgrund neuer Untersuchungen von Troktolith. Denn der Mond ähnelt nicht Theia, sondern gleicht nahezu der Erde.

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Mare Nr. 126

Niemandsland Südpol

Sie sieht aus wie ein Raumschiff, das im Schnee gelandet ist: die Station «Neumayer III» auf dem Südpol. «Neumayer III», die 2009 errichtet worden ist, gilt als die modernste der etwa 40 durchgehend besetzten Antarktisstationen. Der Südpol war der letzte weisse Fleck auf der Weltkarte. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts fing die Menschheit an, die Antarktis zu erkunden. Heute beanspruchen sieben Staaten Territorialansprüche für das Niemandsland.

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Spick Februar 2018

Tarnen und täuschen

Die Tierwelt kennt vier Strategien, um Feinde zu verwirren. Bekannt ist das Prinzip der Tarnung: Farben und Muster auf Haut, Fell oder Schuppen der Tiere ahmen die Umgebung nach. Eine zweite Strategie ist die Mimese: Die Tiere sind zwar zu sehen, sehen aber anders aus. Wandelnde Blätter sind Insekten, die wie Blätter aussehen. Eine weitere Strategie ist das Erschrecken. Zum Beispiel mit den Augenflecken auf den Schmetterlingsflügeln. Die vierte Strategie heisst Mimikry: Harmlose Insekten ahmen gefährlichere Tiere nach. Der Hornissenschwärmer, ein netter Nachtfalter, sieht aus wie eine Hornisse.

Bruno Knellwolf

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