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Kartause Ittingen Die Geschichte

Das ehemalige Kloster über dem Thurtal unweit Frauenfelds pflegt heute Kultur (Kunstmuseum und Ittinger Museum, Sonntags- und Pfingstkonzerte), Gastfreundschaft (Seminarzentrum), Begegnung und Bildung (tecum), Fürsorge (Behindertenwohnheim) und Selbstversorgung.

Das ehemalige Kloster über dem Thurtal unweit Frauenfelds pflegt heute Kultur (Kunstmuseum und Ittinger Museum, Sonntags- und Pfingstkonzerte), Gastfreundschaft (Seminarzentrum), Begegnung und Bildung (tecum), Fürsorge (Behindertenwohnheim) und Selbstversorgung.

kurz vor 1152 Die Herren von Ittingen gründen in ihrer Burg ein Chorherrenstift, in das sie selbst eintreten.

1461 Der letzte Propst verkauft das völlig verarmte Augustinerstift dem Kartäuserorden. Umbau zur zweihöfigen Anlage mit vierzehn Eremitenklausen.

1506 Das Gotteshaus ist einigermassen vollendet, das Kloster kommt erstmals aus den roten Zahlen.

1524 Ittinger Sturm. Am 18. Juli wird die Kartause weitgehend geplündert und verwüstet, Feuer vernichtet fast alle Gebäude. Die aufgebrachten Bauern lassen, vom reichlich fliessenden Wein berauscht, Wertvolles mitlaufen, zerstören Archivalien und verbrennen Lehens- und Zinsbriefe. Fast alle Mönche fliehen.

ab 1531 Die katholischen Orte unterstützen die Restaurierung. 1553 weiht der Konstanzer Generalvikar die neue Kirche.

ab 1600 Geistige Blüte. 1629 Schluss der Aufbauarbeiten an Kreuzgang und den Mönchszellen – eindrückliche Zeugen der kräftigen Nachgotik in der Ostschweiz. Sieben der ursprünglich vierzehn Zellen sind erhalten geblieben.

1759 Aus diesem Jahr stammt das Prunkfass im Keller; es zeugt von einer neuen Blüte.

1767 Die Kirche ist in mehreren Phasen barockisiert worden.

1836 Ein staatlicher Verwalter übernimmt die ökonomischen Geschäfte, Kulturgegenstände werden verkauft. Die gerettete Bibliothek wird in die Kantonsbibliothek integriert.

1848 Die Kartause wird aufgehoben. 1856 verkauft sie der Kanton.

1867 Viktor Fehr führt das Gut mit seiner Familie als landwirtschaftlichen Musterbetrieb.

1977 Die Erben Fehr verkaufen an die von Regierungsrat Felix Rosenberg angeregte Stiftung Kartause Ittingen für 6,5 Mio. Franken. 1979 Beginn Umbau.

1983 Die Bauarbeiten (42 Mio. Franken) sind abgeschlossen, das Museum wird eröffnet.

2007 Eine Groupe de réflexion diskutiert die Zukunft des Kunstmuseums Thurgau: Erweiterungsbau? Neuer Standort in einem urbanen Umfeld?

2013 Der Grosse Rat hält am Standort Ittingen fest und stimmt dem Erweiterungsprojekt zu. Eine Klage wird beim Bundesgericht eingereicht.

2015 Das Gericht entscheidet: Der Sanierungskredit (4,6 Millionen) hätte einer Volksabstimmung bedurft; zu den 11,3 Millionen aus dem Lotteriefonds für die Erweiterung nimmt es keine Stellung. Die Regierung setzt eine Projektgruppe ein, die über das weitere Vorgehen bis Mai 2016 informieren werde.

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