Karrieretips für junge Bands

Auftrittsmöglichkeiten zu ergattern ist für eine unbekannte Band kein Zuckerschlecken. Ein guter Song allein genügt nicht, wenn man ihn online nirgends hören kann. Massenmails bringen nichts, weil viele Veranstalter ohnehin nur auf persönliche Anfragen reagieren.

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Auftrittsmöglichkeiten zu ergattern ist für eine unbekannte Band kein Zuckerschlecken. Ein guter Song allein genügt nicht, wenn man ihn online nirgends hören kann. Massenmails bringen nichts, weil viele Veranstalter ohnehin nur auf persönliche Anfragen reagieren. Für Ostschweizer Bands, die es (dennoch) wissen wollen, versammelt das Kulturbüro St. Gallen in einer neuen Broschüre nützliche Tips. «Die kleine Rampensau» heisst das 72seitige Büchlein, dass es ab sofort im Kulturbüro am Blumenbergplatz für 10 Franken zu kaufen gibt oder das man als PDF gratis herunterladen kann.

Die Broschüre ist regional ausgerichtet und sehr praxisorientiert. «Sei dich selbst, aber extremer!», empfiehlt im Vorwort Philipp Schnyder, Leiter des M4Music-Festivals. In Interviews verraten Veranstalter aus der Region, worauf sie beim Buchen einer Band achten, und nennen dabei auch konkrete Gagenzahlen. Die zwei Tonstudio-Betreiber Andi Jud (Soniclab Romanshorn) und Michael Gallusser (QFLM, St. Gallen) plaudern aus dem Nähkästchen und erzählen, wie sich eine Band am besten auf eine Studiosession vorbereitet.

Schliesslich finden sich in der «kleinen Rampensau» ein kleiner Bühnen- und Technik-Almanach, Tips zur Budgetierung und Finanzierung von Musikprojekten sowie ein Verzeichnis mit Ostschweizer Clubs, Festivals und Studios. (rbe)

«Die kleine Rampensau»: Download unter www.kulturbuero.ch/sg

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