Kanton vergibt Werkbeiträge und das Atelier in Rom

ST. GALLEN. Der Kanton St. Gallen hat über die Vergabe seiner Werkbeiträge und Romaufenthalte entschieden: Zehn Kunstschaffende werden mit einem Werkbeitrag von je 20 000 Franken für die Umsetzung ihrer Projekte gefördert.

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ST. GALLEN. Der Kanton St. Gallen hat über die Vergabe seiner Werkbeiträge und Romaufenthalte entschieden: Zehn Kunstschaffende werden mit einem Werkbeitrag von je 20 000 Franken für die Umsetzung ihrer Projekte gefördert. Zudem können vier Künstler je drei Monate in der Atelierwohnung in Rom ihre Projekte verfolgen. So das Ergebnis eines zweistufigen Auswahlverfahrens durch Fachjurys und das kantonale Amt für Kultur.

Insgesamt 109 Bewerbungen

100 Personen aus dem oder mit Bezug zum Kanton St. Gallen bewarben sich für einen Werkbeitrag. Neun Personen interessierten sich für einen Aufenthalt in der Atelierwohnung in Rom.

Folgende Personen erhalten einen Werkbeitrag: Angewandte Kunst: Aurelia Markwalder, Leipzig; Lika Nüssli, St. Gallen / Bildende Kunst: Georg Gatsas, Waldstatt; Vera Ida Müller, Zürich und Berlin; Jiri Makovec, St. Gallen und New York / Literatur: Anna Bischofberger, Zürich; Urs Mannhart, Eriswil / Musik: Thomas Kuratli, Goldach / Tanz und Theater: Compagnie Buffpapier, St. Gallen; Nelly Bütikofer, Rapperswil-Jona. Folgende bildende Künstler dürfen nach Rom: Hannah Raschle, Zürich; Roger Frei, Zürich; Peter Kamm, St. Gallen; Martin Benz, Teufen.

Professionalität gefragt

Mit den Werkbeiträgen und den Atelieraufenthalten fördert der Kanton künstlerisch interessante, eigenständige Projekte von Künstlern aller Sparten (ausgenommen Film, der in einer separaten Förderung berücksichtigt wird). Die Unterstützung soll Zeit geben, Ideen, Projekte und Werke auszuarbeiten oder ihre künstlerische Tätigkeit weiterzuentwickeln. Kriterien für die Auswahl sind Professionalität und Authentizität eines Konzepts, die ernsthafte, vertiefte Auseinandersetzung mit fachlicher Kompetenz sowie Originalität und Glaubwürdigkeit. (pd)