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Kachelmanns •Aufschrei

Der Mann müsste seinen eigenen Hashtag bekommen. Jörg Kachelmanns jüngstes Gespräch mit dem Chefredaktor des «Schweizer Journalisten» ist ein Schmankerl.
Odilia Hiller

Der Mann müsste seinen eigenen Hashtag bekommen. Jörg Kachelmanns jüngstes Gespräch mit dem Chefredaktor des «Schweizer Journalisten» ist ein Schmankerl. Dass er, der «132 Tage unschuldig in der Chischte hockte», und dies juristisch schwarz auf weiss bestätigt bekam, einen gewissen Groll gegen die bösen Medien hegt, ist nachvollziehbar. Wie lustvoll er diesen nach wie vor in Beleidigungen verpackt, beweist aber auch, dass sein Entertainer-Herz weiterschlägt. Roger Schawinski, neben Peter Rothenbühler und Frank A. Meyer seine bevorzugte Zielscheibe, wird «am Ende auch noch zum Islam übertreten, um eine Zeile zu bekommen». «Bild»-Chefredaktoren sind «Menschen, die sich nur noch im Streubereich des Menschlichen aufhalten». Die Journalistin Alice Schwarzer, nun ja, «roch früher weniger streng als im Zuschauerraum in Mannheim», wo der Vergewaltigungsprozess gegen ihn ausgetragen wurde.

Interviewer Kurt W. Zimmermann bemüht sich redlich, die Unterhaltung im Zaum zu halten. Doch auch bei der Frage nach der Verrohung der Medien gerät die Wortwahl herzhaft: «Das notgeile Klickschlampentum beelendet mich.» Kachelmann wundert, dass den heutigen Journalisten beim Schreiben keine Hände abfaulen. Interessant ist, dass der Wetterexperte in vielem nicht einmal unrecht hat. Aber dass Alice Schwarzer stinkt, müsste er nun doch erst juristisch nachweisen.

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