Jazzbastard mit Aron Ottignon

ST. GALLEN. Nein, ein Jazzpurist ist Aron Ottignon definitiv nicht. Der mittlerweile in Frankreich lebende Neuseeländer denkt musikalisch denn auch viel zu breit. Das zeigen allein schon seine Kollaborationen als Pianist oder Komponist mit Woodkid, Stromae oder James Morrison.

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ST. GALLEN. Nein, ein Jazzpurist ist Aron Ottignon definitiv nicht. Der mittlerweile in Frankreich lebende Neuseeländer denkt musikalisch denn auch viel zu breit. Das zeigen allein schon seine Kollaborationen als Pianist oder Komponist mit Woodkid, Stromae oder James Morrison. Auf seinem Soloprojekt «Starfish», mit dem er nun in Trioformation auch ans Kulturfestival kommt, wird der Jazz ebenfalls weltmusikalisch interpretiert. Will heissen, neben Elektronika spielen Einflüsse aus Westafrika, Marokko oder der Karibik hinein. Insbesondere die rhythmische Vielfalt der Weltmusik hat es Ottignon angetan. Wie zentral das Piano für diesen Jazzbastard bleibt, ist beispielsweise in «Waterfalls in Tanzania» zu hören.

Den Konzertabend, den das Kulturfestival in Zusammenarbeit mit Gambrinus Jazz veranstaltet, eröffnet die St. Galler Band Flieder. (pd/as)

Do, 2.7., 20 Uhr, Kulturfestival, Historisches und Völkerkundemuseum

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