Jazz
Chick Corea ist im Alter von 79 Jahren gestorben

Der Pianist und Keyboard-Spieler galt als einer der bedeutendsten Vertreter des Rockjazz und des Electric Jazz. Er erlag am 9. Februar an einem Krebsleiden.

Stefan Künzli
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Chick Corea an Grammy Awards-Verlaihung von 2015.

Chick Corea an Grammy Awards-Verlaihung von 2015.

Chris Pizzello / AP

Chick Corea war dabei als Miles Davis 1969 sein wegweisendes Album «Bitches Brew» von 1969 aufnahm und Anfang der 1970er-Jahre gründete er seine eigene Band «Return To Forever», seine erfolgreichste Band. In seiner jahrzehntelangen Karriere nahm der Musiker weit über 100 Alben auf, wurde für mehr als 67 Grammys nominiert und gewann den begehrten amerikanischen Musik-Preis 23 Mal. Er gewann damit mehr Jazz-Grammys als jeder andere Musiker. Mit dem Jazz Rock wurde er zwar berühmt, stilistisch war er aber kaum festzumachen. Er sprengte und dehnte die Grenzen des Jazz.

Die Erkrankung mit einer seltenen Krebsart war erst vor sehr kurzer Zeit diagnostiziert worden. «Die Welt braucht mehr Künstler, », sagte er in einer letzten Stellungnahme. «Meine Mission war es immer, die Freude am Gestalten zu bringen, wo immer ich konnte, und das mit all den Künstlern zu tun, die ich so sehr bewundere – das war der Reichtum meines Lebens.»

Im Juli hätte Chick Corea am Menuhin Festival in Gstaad auftreten sollen, die Verhandlungen über ein Interview mit CH Media waren bereits im Gang.

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