Japanische Strömungen

Wenn heute mit Merzbow und am 27. Mai das Postpunk-Frauentrio Nisennenmondai aus Tokio im Palace zu Gast sind, hat das nichts mit einem aktuell besonders grossen Interesse an Japan zu tun. Vielmehr sind japanische Künstler seit Jahren regelmässig im St.

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Wenn heute mit Merzbow und am 27. Mai das Postpunk-Frauentrio Nisennenmondai aus Tokio im Palace zu Gast sind, hat das nichts mit einem aktuell besonders grossen Interesse an Japan zu tun. Vielmehr sind japanische Künstler seit Jahren regelmässig im St. Galler Veranstaltungslokal zu Gast; das Palace setzt hier also lediglich seinen Blick für aussergewöhnlich musikalische Strömungen aus Nippon fort: «Merzbow und Nisennenmondai haben wir lange vor den Katastrophen in Japan verpflichtet, sagt der Programmverantwortliche Damian Hohl. Man habe sie eingeladen, weil man ihre Arbeit spannend findet. «Aber natürlich erhalten ihre Auftritte nun zusätzlich Aufmerksamkeit und einen erweiterten Hintergrund.» (as)