Ittingen: Zum letzten Mal mit András Schiff

Einmal muss es ein Ende haben – doch danach wird es «irgendwie» weitergehen mit den Ittinger Pfingstkonzerten. «András Schiff hört auf», sagt Jürg Hochuli, der die Konzertreihe organisiert und 1995 begründet hat. «Die Kartause Ittingen ist ein wunderschöner Ort», sagt er.

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Ein schöner Ort: Die Kartause. (Bild: pd)

Ein schöner Ort: Die Kartause. (Bild: pd)

Einmal muss es ein Ende haben – doch danach wird es «irgendwie» weitergehen mit den Ittinger Pfingstkonzerten. «András Schiff hört auf», sagt Jürg Hochuli, der die Konzertreihe organisiert und 1995 begründet hat. «Die Kartause Ittingen ist ein wunderschöner Ort», sagt er. «Ich habe damals in der Nähe gelebt. Also haben wir die Remise in einen Konzertsaal umgebaut und zusammen mit András Schiff und Heinz Holliger die Pfingstkonzerte ins Leben gerufen.»

Jürg Hochuli beschreibt die Ittinger Pfingstkonzerte als «ein Festival mit phantastischen Künstlern, die dort Werke einstudieren und gleich auch aufführen. Es herrscht dabei eine ziemlich familiäre Atmosphäre.» Das Publikum habe den Anlass von Anfang an sehr geschätzt.

Die 19. Auflage steht unter dem Thema «Erinnerung an Bekanntes und Unbekanntes» und umfasst vom Freitag bis Pfingstmontag sieben Konzerte. András Schiff und Heinz Holliger beteiligen sich rege an den Programmen, ausserdem viele andere Künstler, etwa der Cembalist Andreas Staier, das Kuss Quartett und das Panocha Quartett. Man kann die Musik zweier Jubilare kennenlernen, von Benjamin Britten und Witold Lutoslawski, und stösst auch auf Unbekannte wie etwa den Schumann-Zeitgenossen Ludwig Schuncke. Ittingen, das ist ein Anlass für Neugierige. (R. A.)

Termin und Infos: 17. bis 20. Mai 2013, www.kartause.ch.