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Italiens Gärten ins beste Licht gesetzt

Lesbar Gartenbuch

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César Garçon, Pierre Filippis: Italienische Gärten, Ulmer, 224 S., Fr. 53.–

Dies ist kein Gartenbuch im herkömmlichen Sinn. Es gibt keine Anleitungen zum Rosenschneiden und keinen Vierjahresplan für das Staudenbeet. Es ist ein Buch, um sich in die Gärten von Königen und Kaisern zu träumen, um in Pärken von der Antike bis zur Gegenwart zu lustwandeln. Der Fotograf César Garçon arbeitete mehr als zwei Jahre daran, die berühmtesten italienischen Gartenanlagen abzulichten. Seine weichgezeichneten, melancholischen, meist im Abendlicht aufgenommenen Bilder wirken wie Gemälde. Die Beschreibung der Gärten des römischen Kaisers Hadrian bis zu den jüngsten Anlagen des Landschaftsarchitekten Paolo Pejrone lesen sich wie die Seiten eines Geschichtsbuches. Es sind opulente Freilichtmuseen, die viel von Reichtum, Macht und der jeweiligen Vorstellung der perfekten Ästhetik erzählen. Die Texte stammen von Pierre de Filippis, der italienische Gärten seit über 30 Jahren als Kenner durchstreift und mit seiner Frau Gartenreisen organisiert.

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Victoria Wegner, Heidi Lorey: Gartengestaltung mit Hochbeet

Callwey, 176 S., Fr. 53.–

Das Hochbeet als ästhetisches Gartenelement

Kaum ein Garten, in dem nicht in irgendeiner Ecke ein Hochbeet steht. Praktisch sind sie, versprechen sie doch eine rückenschonende, schneckenfreie Gemüsezucht. Nur in ästhetischer Hinsicht halten die Hochbeete oft nicht mit dem Rest der Gartengestaltung mit. Muss nicht sein, sagten sich Victoria Wegner und Heidi Lorey und schufen mit ihrem Ratgeber «Gartengestaltung mit Hochbeet» Abhilfe. Soeben wurde das Buch unter die Top 5 der besten Gartenbücher Deutschlands 2017 gewählt. Es verbindet gekonnt Gestaltung und Praxiswissen in einem Band. Eine Vielzahl an Varianten, unterschiedlichen Materialien und Formen für grosse und kleine, städtische und ländliche Gärten werden vorgestellt. Allen Beispielen zu eigen ist, dass das Hochbeet ein wichtiges Gestaltungselement ist. Als Abgrenzung zur Terrasse, mit Sitzgelegenheiten, als Struktur im Gemüsegarten, als Sichtschutz oder Begrünung im Innenhof. Auch der Bepflanzung widmen die Autorinnen besondere Beachtung. Es muss ja nicht immer Gemüse sein.

Katja Fischer De Santi

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