Inseln in Gefahr

LESBAR ZEITSCHRIFTEN Das Schweizer Schülermagazin «Spick» ist am 30. Geburtstag reif für die Insel. Ein Paradies mit weissen Stränden, Kokospalmen und klarem Meer wie aus dem Bilderbuch ist der Inselstaat Tuvala in der Südsee.

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LESBAR ZEITSCHRIFTEN

Das Schweizer Schülermagazin «Spick» ist am 30. Geburtstag reif für die Insel. Ein Paradies mit weissen Stränden, Kokospalmen und klarem Meer wie aus dem Bilderbuch ist der Inselstaat Tuvala in der Südsee. Doch der elfjährige Knabe Tui Teasi macht sich Sorgen, denn seine Insel versinkt im Meer. Tui selbst wird das allerdings kaum mehr erleben, auch wenn die düsteren Prophezeiungen der Klimatologen wahr werden. Dann wird der aus neun Gruppen kleinster Inseln bestehende Staat Tuvala nämlich innerhalb von 100 Jahren unter dem Meeresspiegel versinken. Das muss die Insel Madagaskar nicht fürchten; deren aussergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt ist aber auch bedroht. Hier gibt es Tiere, die sonst nirgends zu finden sind, wie das Fingertier oder den Madagaskar-Flughund. Durch die Abholzung des Regenwalds sind sie gefährdet. Nichts mit der Natur zu tun hat die Wolke, auf der sich im Internet surfen lässt. Auf dieser Cloud lassen sich Fotos und Videos ablegen. Viele Firmen bieten Speicherplatz auf der «Cloud» an. Eine absolute Sicherheit für die Daten gibt es nicht, wer auf sicher gehen will, muss weiterhin auf seinem eigenen Rechner speichern, sagt die Expertin im «Spick».

Spick, 03/2012

Wildschweinereien

Funken war früher ein typisches Bubenhobby. Im Handy-Zeitalter ist das etwas aus der Mode gekommen, doch gefunkt wird immer noch emsig. Denn dank der unsichtbaren Funkwellen können wir ohne Kabel telefonieren, im Internet surfen, Radio hören und fernsehen. Die Technik ist alt, bereits im Jahr 1899 schickte der Italiener Guglielmo Marconi die erste drahtlose Botschaft über den Ärmelkanal zwischen England und Frankreich. Heute flitzen die Funkwellen mit Lichtgeschwindigkeit um die Erde und transportieren so Informationen von A nach B. Ähnlich wie Wellen im Meer schwingen auch die Funkwellen stetig auf und ab – nur viel schneller. Wellen bei Handys schaffen pro Sekunde Milliarden Schwingungen. Beschwingt sind auch die vielen kleinen Wildferkel, die im März zur Welt kommen. Und spätestens im Sommer lassen die Frischlinge mit ihrer Rotte die Sau raus, was nicht alle lustig finden. Von Natur aus sind die Wildschweine übrigens tagaktiv. Wegen der bösen Jäger streifen sie inzwischen bevorzugt in der Nacht umher.

Geolino, 03/2012

Bruno Knellwolf