Ingeborg-Bachmann-Preis

Der Literaturwettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis wird seit 1976 in Klagenfurt durchgeführt. Er erinnert an die Schriftstellerin Ingeborg Bachmann, die 1926 in der Kärntner Hauptstadt geboren wurde (gestorben 1973 in Rom).

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Der Literaturwettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis wird seit 1976 in Klagenfurt durchgeführt. Er erinnert an die Schriftstellerin Ingeborg Bachmann, die 1926 in der Kärntner Hauptstadt geboren wurde (gestorben 1973 in Rom). Der Wettbewerb wurde vom Journalisten und Buchautor Humbert Fink und Ernst Willner, dem damaligen Intendanten des ORF-Studios Kärnten, ins Leben gerufen. Die 14 jeweils von einem Mentor eingeladenen Autorinnen und Autoren lesen ihre Texte im Rahmen der Tage der deutschsprachigen Literatur vor Publikum und einer Jury selber vor. Die Texte müssen auf Deutsch verfasst und dürfen noch nicht publiziert sein. Als Besonderheit des Wettbewerbs verhandelt die sieben Mitglieder umfassende Jury unmittelbar nach den jeweiligen Lesungen die Qualität des Vorgetragenen coram publico – ein für das Publikum höchst attraktives Vorgehen. Der Preis ist einer der bedeutendsten Literaturpreise im deutschsprachigen Raum; neben dem Hauptpreis, der mit 25 000 Euro dotiert ist, werden weitere Auszeichnungen wie der 3sat-Preis oder ein Publikumspreis verliehen. Schweizer Hauptpreisträger waren bisher Reto Hänny (1994), Hermann Burger (1985), Erica Pedretti (1984), Jürg Amann (1982) und Urs Jaeggi (1981). (Hn.) focus 8