In der Not bleibt die Faust im Sack

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«Kleiner Mann – was nun?» ist eine musikalische Erzählung vom Kampf um Würde. (Bild: Ute Langkafel/PD)

«Kleiner Mann – was nun?» ist eine musikalische Erzählung vom Kampf um Würde. (Bild: Ute Langkafel/PD)

Eine emotionale Erzählung, ein Kampf um Würde in Zeiten des Ausnahmezustands: «Kleiner Mann was nun» von Hans Fallada aus dem Jahr 1932 beginnt in der hochgelobten Produktion des Berliner Maxim Gorki Theaters wie ein Märchen in düsteren Zeiten. Der Angestellte Johannes Pinneberg verliebt sich in Emma, die Tochter eines Arbeiters. Sie wird schwanger, es wird geheiratet. Als Pinneberg seine Arbeit verliert, müssen sie losziehen: nach Berlin. Die Zeiten werden härter und der Druck wächst. Falladas Roman beschreibt ein kleinbürgerliches Milieu und eine Zeit des Übergangs, in der sich die kommende Katastrophe bereits ahnen lässt. (red)

Di, 23.5, Mi, 24.5., je 19.30 Uhr, Theater Winterthur