Im Süden steht schon das Herbstviereck

Unaufhaltsam rückt das Jahr dem Herbst – und damit seinem Ende – entgegen. Davon künden auch die neuen Sternenführer, die davon erzählen, was im Jahr 2017 am Himmel zu sehen sein wird.

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fc - Rolf App - Sternenhimmel - Kosmos Himmelsjahr 2017, Cover für 3.10.16

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Unaufhaltsam rückt das Jahr dem Herbst – und damit seinem Ende – entgegen. Davon künden auch die neuen Sternenführer, die davon erzählen, was im Jahr 2017 am Himmel zu sehen sein wird.

Tag und Nacht: Der frühe Morgen ist sehr dunkel. Zeit deshalb, von der Sommer- zur Winterzeit zu wechseln, den Tag eine Stunde zum Morgen hin zu verschieben. Am 30. Oktober ist es so weit, weshalb wir hier mit zweierlei Mass rechnen müssen, was Sonnenauf- und Sonnenuntergang angeht. Die Sonne ging zu Monatsanfang um 7.21 Uhr Sommerzeit auf und taucht am 31. Oktober um 7.07 Uhr Winterzeit auf. Der Sonnenuntergang verschiebt sich von 18.56 Uhr Sommer- auf 17.04 Uhr Winterzeit.

Mond: Mit dem Neumond hat der Oktober begonnen, jetzt geht es zunächst einmal aufwärts über das Erste Viertel (9. Oktober) zum Vollmond (16. Oktober), bevor die Mondsichel wieder schwindet. Im Letzten Viertel steht er am 22. Oktober, am 30. Oktober ist wieder der Neumond erreicht.

Planeten: Merkur kreist nah bei der Sonne und ist deshalb nicht oft zu sehen. Diesmal ist es aber der Fall. Bis zum 6. Oktober kann man ihn kurz vor Sonnenaufgang tief im Osten sehen. Seine Nachbarin Venus leuchtet dagegen zusammen mit Saturn am Abendhimmel schon tief im Südwesten. Mars steht etwas höher, er geht konstant um etwa 21.30 Uhr (das heisst 22.30 Uhr Sommerzeit) unter. Jupiter schliesslich steht ab dem 10. Oktober in der Morgendämmerung knapp über dem Osthorizont, tags darauf befindet er sich sehr nah bei Merkur.

Sternenhimmel: Das bedeutet, mit anderen Worten, zur sogenannten Standardbeobachtungszeit (24 Uhr Sommerzeit am 1., 23 Uhr am 15. und 21 Uhr Winterzeit am 31. Oktober) steht keiner der Planeten am Himmel. Dafür leuchtet im Süden das Pegasus-Quadrat, das man auch als Herbstviereck bezeichnet. Zwar ist im Westen noch das Sommerdreieck aus den Sternen Wega, Deneb und Atair zu sehen. Aber es macht schon langsam den Herbststernbildern Platz.

Zwei Himmelsführer: Wer sich schon aufs kommende Jahr vorbereiten will, hat jetzt die Möglichkeit. Gerade sind im Kosmos-Verlag Hans-Ulrich Kellers «Kosmos Himmelsjahr 2017» und von Hans Roth «Der Sternenhimmel 2017» erschienen. Keller richtet sich stärker an den Laien und greift Schwerpunktthemen heraus, während Roth detaillierteres Zahlenmaterial für jeden Tag präsentiert.