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Im Buch ist alles möglich

Lesbar Bilderbücher

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Lorenz Pauli, Miriam Zedelius: Oje, ein Buch! Ab 5. Atlantis,

Fr. 25.–

Frau Asperilla braucht Nachhilfe: Ihre Hand ist derart eins mit dem Smartphone, dass sie vergessen hat, wie man mit bedrucktem Papier zwischen zwei Kartondeckeln umgeht – und mit der Geschichte darin. Die Botschaft wird hier im Zwiegespräch und in den Bildern spielerisch verpackt; sie ist nicht platt, sondern tänzelt gekonnt zwischen den Erzählebenen hin und her. Für einmal darf das Kind die Erwachsene belehren: über Kernkompetenzen eines denkenden Menschen.

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Tomoko Ohmura: Wieso geht’s hier nicht weiter? Ab 4. Moritz,

Fr. 20.–

Stau? Nichts wie hin!

Schlangestehen nervt, und auch auf das vermeintliche Stauerlebnis könnten wir gut verzichten. Nicht aber, wenn die japanische Überraschungskünstlerin Tomoko Ohmura fünfzig Fahrzeuge schön hintereinander in Stillstand versetzt, so dass man sie und ihre neugierig-ungeduldigen Insassen in aller Ruhe beäugen kann, vom Dreirad bis zum Kranwagen. Wie schon im Buch «Bitte anstellen!» begeistern auch hier die Fülle, der Witz und (buchstäblich!) die Konsequenz der bildlichen Erzählung. Auch wenn die Pointe beim ersten Blättern am schönsten ist: Das Spiel mit dem Stillstand alles dessen, was gerne rollt, bannt nachhaltig.

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Jörg Mühle: Zwei für mich, einer für dich. Ab 4. Moritz, Fr. 20.–

Drei für zwei

Gebratene Pilze, in der Pfanne mit etwas Petersilie geschmort: Es könnte ein romantisches Dinner sein für zwei, die sich mögen. Doch Bär und Wiesel haben Ähnlichkeit mit Mama und Papa: Beide befürchten, zu viel für alle zu machen und zu wenig für sich allein abzubekommen. Immerhin wird fair gestritten und argumentiert im gemütlichen Waldheim, und Jörg Mühle zeichnet die Wüteriche einfühlsam und grundsympathisch – selbst dann, wenn ihnen fast der Kragen platzt. Den Fuchs freut es, sprichwörtlich. Und die Geschichte endet köstlich offen: mit dem Dessert.

Bettina Kugler

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