«Ich schaffe einen fiktiven Rahmen»

Pronto

Drucken
Teilen

Giuseppe Spina führt Regie bei Philharmonic Brass Zürich. Ihr Programm «Let It Brass» ist weit mehr als eine Hommage an «Let It Be» oder «Penny Lane».

Seit wann braucht eine Band einen Regisseur?

Das Ensemble entwickelt sich seit Jahren immer weiter und experimentiert auf der Bühne munter mit verschiedenen Stilen und Ausdrucksmitteln herum. Ich bin ins Spiel gekommen, um diese Kreativität fürs neue Programm zu kanalisieren.

Was genau haben Sie sich für «Let It Brass» ausgedacht?

Ich habe einen fiktiven dramaturgischen Rahmen geschaffen, in dem sich die Musiker bewegen. Eine grosse charmante Lüge wird auf die Bühne gebracht.

Was müssen die Musiker von Philharmonic Brass auf der Bühne können?

Zunächst einfach miteinander gute Musik machen. Die Arrangements sind sehr anspruchsvoll, und die Musiker meistern sie mit Bravour.

Sie sind selber Musiker bei der Folkband A Little Green. Wie theatralisch muss ein Musiker sein, damit er beim Publikum ankommt?

Ich setze sehr stark auf authen­tisches, ehrliches und mutiges Spiel. Ich liebe es, Behauptungen aufzustellen, die Wahrheit und Fantasie vermischen. (dl)

? Sa, 18.2., 19 Uhr, Kulturforum, Amriswil ? Fr, 3.3., 19.30 Uhr, Aula Lindenhof, Wil ? So, 12.3., 17 Uhr, ev. Kirche Horn. Reservierung: generell5.ch

Aktuelle Nachrichten