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Heute ist Museumsnacht in St.Gallen – wir nehmen die Besucher jetzt schon auf einen Monsterrundgang mit

Am Samstag ist in St.Gallen Museumsnacht. Kann man alle 33 Institutionen in sechs Stunden sehen? Hier ein Rundgang im Halbstundentakt von 18 Uhr bis Mitternacht.
Roger Berhalter
Spezielle Beleuchtung aus speziellem Anlass: Das Historische und Völkerkundemuseum und weitere 32 Institutionen in der Stadt St.Gallen laden heute zur Museumsnacht. (Bild: Michel Canonica / 8. September 2018)

Spezielle Beleuchtung aus speziellem Anlass: Das Historische und Völkerkundemuseum und weitere 32 Institutionen in der Stadt St.Gallen laden heute zur Museumsnacht. (Bild: Michel Canonica / 8. September 2018)

33 Museen und Galerien in sechs Stunden: Theoretisch ist das wohl machbar. Doch ist die Museumsnacht nicht dazu da, möglichst viele Anlässe in einen Abend zu packen und von Museum zu Museum zu hetzen. «Das würde ich nicht empfehlen», sagt Stefanie Krüsi vom Verein Museumsnacht St.Gallen. Vielmehr gehe es darum, die Atmosphäre zu geniessen und auch einmal zu verweilen. Hier trotzdem ein möglicher Rundgang durch die Museumsnacht, von Ost nach West im Halbstundentakt:

18 Uhr: Die Tour startet im Kunstraum Atolor an der Brauerstrasse 25, der zum ersten Mal an der Museumsnacht mitmacht. Pascal Sender aus London lädt zu einer interaktiven ­Live-Painting-Session.

18.30 Uhr: Die grossen Museen im Stadtpark bilden das Zen­trum der Museumsnacht. Den kleinen Frauenpavillon sollte man dabei nicht übergehen. ­Julia Kubik bietet dort in ihrer «Metaphernhandlung» massgeschneiderte Sprachbilder an.

19 Uhr: Zwischenstopp in der Ga­lerie vor der Klostermauer in der Zeughausgasse. Domenic Langs Ausstellung wird auf zwei Etagen mit Projektionen bespielt.

19.30 Uhr: Ein paar Meter weiter, in der Kathedrale, kann man dank halbstündlichen Führungen an Orte gelangen, die sonst nicht zugänglich sind.

20 Uhr: Die Stiftsbibliothek ist immer wieder einen Besuch wert, und die Museumsnacht ist ein guter Anlass dafür. Oder man schaut sich den brandneuen Ausstellungssaal im Stiftsbezirk oder den Gewölbekeller an.

20.30 Uhr: Zeit, sich auf die Nacht einzustimmen, mit der Ausstellung «Rausch» im Kunstkiosk an der Frongartenstrasse. Hier wartet ein Trip durch die Höhen und Abgründe der Nacht.

21 Uhr: Etwas fürs Ohr und fürs Auge gibts auf dem Roten Platz vor der Macelleria d’Arte. Der britische DJ Funki Porcini zeigt dort eine Performance mit Musik und Videos.

21.30 Uhr: Gleich darauf folgt das Kontrastprogramm: In der lautlosen Disco im Museum of Emptiness an der Haldenstrasse kann man entweder die Stille geniessen oder sich Kopfhörer aufsetzen und tanzen.

22 Uhr: Danach gehts hoch hinaus. Im Turmzimmer der Bibliothek Hauptpost ist ein virtueller Rundflug über die Ostschweiz möglich.

22.30 Uhr: Kurzer Umweg nach Osten für einen Kirchenbesuch der anderen Art. Die DJs Pa-Tee und Pbeat spielen in der St.Laurenzenkirche Elektronisches.

23 Uhr: Weiter nach Westen, ins Museum im Lagerhaus, das zu dieser späten Stunde einen «Höhenflug durch die Ausstellung» von Antonio Ligabue ankündigt.

23.30 Uhr: Ein kurzer Blick in die Lokremise, wo der Gaiser Künstler Albert Oehlen unter anderem ein Badezimmer eingerichtet hat. Dann aber gleich weiter mit dem Bus Richtung Stocken.

24.00 Uhr: Die Tour endet mit dem traditionellen und spektakulären Mitternachtsguss im Sitterwerk. Mitarbeiter hantieren vor Publikum mit glühend heissem, flüssigem Metall.

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