Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Forum Würth: Hesse, Grass und Enzensberger malen und bildhauern

Kommende Woche öffnet die Ausstellung «Literatur kann man sehen» im Forum Würth in Rorschach. Mit Gemälden und Objekten von Günter Grass, Hermann Hesse und Hans Magnus Enzensberger.
«Blick auf Lavena am Luganersee», Hermann Hesse. (Bild: PD)

«Blick auf Lavena am Luganersee», Hermann Hesse. (Bild: PD)

(red) In der Ausstellung «Literatur kann man sehen» im Forum Würth begegnet man drei berühmten Schriftstellern aus einer anderen Perspektive. Denn nicht ihr international anerkanntes literarisches Werk steht im Vordergrund, sondern das weniger bekannte, bildnerische Schaffen von Hermann Hesse, Günter Grass und Hans Magnus Enzensberger ist zu sehen.

Die jeweiligen Hintergründe für dieses künstlerische Schaffen sind durchaus verschieden. Für Enzensberger sind seine Literatur- und Sprachautomaten – er nennt sie selbst sein «WortSpielZeug» – eine Art spielerischer Exkurs. Dieser ermögliche «Tänze der Sprache». Er habe diese Gedicht- und Sprachautomaten in einer Phase hergestellt, in der er sich «ausnahmsweise gelangweilt» habe, schreibt Enzensberger. In der Ausstellung im Forum Würth sind 18 seiner Automaten ausgestellt.

Aus jedem Jahr eine Geschichte

Günter Grass, der seine Laufbahn mit einem Kunststudium begann, bewertete seine Tätigkeit als bildender Künstler von jeher gleichrangig zu seinem literarischen Schaffen und verwebte beides Zeit seines Lebens in zahlreichen seiner Werke. Im Zen­trum der Sektion über Günter Grass steht sein Aquarellzyklus «Mein Jahrhundert», in dem dieser hundert Jahre Revue passieren lässt. Zu jedem Jahr des 20. Jahrhunderts wird aus wechselnder Perspektive eine Geschichte erzählt, sodass ein farbiges Porträt dieses an Grossartigkeiten und Scheusslichkeiten so reichen Jahrhunderts entsteht. Hermann Hesse schliesslich verhalf eine Lebenskrise zum Malen. Als Autodidakt sah er sich bescheiden als «Dilettant» auf diesem Gebiet. Gleichwohl hielt er 1924 rückblickend fest: «Als Dichter wäre ich ohne das Malen nicht so weit gekommen.» Von ihm sind zahlreiche sinnenfrohe Gemälde mit Tessiner Landschaften in der Ausstellung zu sehen.

Ausstellung ab 24. August im Forum Würth, Rorschach

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.