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Herb

HÖRBAR Mit dem Tod von Motörhead-Sänger Lemmy Kilmister, der im Dezember einem Krebsleiden erlag, verlor die Rockmusik eine ihrer Ikonen.
David Gadze
Bild: David Gadze

Bild: David Gadze

HÖRBAR

Mit dem Tod von Motörhead-Sänger Lemmy Kilmister, der im Dezember einem Krebsleiden erlag, verlor die Rockmusik eine ihrer Ikonen. «Clean Your Clock», aufgenommen in München bei zwei der letzten Konzerte der Band, etwas mehr als einen Monat vor Lemmys Tod, ist das vorerst letzte Dokument ihrer 40jährigen Geschichte. Lemmy ist hörbar – und auf der den Sondereditionen beiliegenden DVD oder Blu-ray auch sichtbar – von der Krankheit gezeichnet. Seine sonst so durchdringende Stimme ist geschwächt, sein donnerndes Bassspiel unpräzis, sein knurrender und kläffender Gesang verkommt stellenweise zu einem röchelnden Murmeln. Und der Grossteil der Tracks findet sich auch auf den beiden Live-Kompilationen «The Wörld Is Ours». Dennoch gibt es Gründe, «Clean Your Clock» der Plattensammlung beizufügen. Lemmy Kilmister, diese einst unkaputtbar scheinende Gestalt, trotzt seinem geschundenen Körper nochmals alles ab. Diese Leiden(sbereit)schaft, mit der er sich in jeden einzelnen Song stürzt, ist ungebrochen und direkt spürbar.

Motörhead: Clean Your Clock (UDR/Warner Music)

Cool

«Ash & Ice» heisst das neue Album der Kills. Die Zutaten sind aber immer noch in Blues getauchter Rock, Drumcomputer und diese der Band so eigene Laszivität. Fünf Jahre haben sich Jamie Hince und Alison Mosshart für ihr fünftes Werk Zeit gelassen. Tracks wie «Bitter Fruit» oder «Siberian Nights» entschädigen für die lange Wartezeit, auch wenn das meiste sehr vertraut klingt. Das Eis im Titel ist wohl Coolness, mit der das Duo seinen Sound mixt. Und die Asche? Aus dieser müssen sich The Kills auf Platte Nummer sechs erneuert erheben. Denn irgendwann weicht Vertrautheit der Austauschbarkeit.

The Kills: Ash & Ice (Domino/Irascible); Live: 27. Oktober, Zürich (Volkshaus)

Erfrischend

«Strange Little Birds» ist das Album, das man von Garbage nicht mehr erwartet hatte: Nach der zwischenzeitlichen Auflösung und dem nur halbwegs überzeugenden Comeback vor vier Jahren zeigt die Band um Sängerin Shirley Manson, dass sie durchaus noch in der Lage ist, erfrischend zu klingen. Das gelingt ihr vor allem deshalb, weil sie ihre elektronischen Rocksongs auf das Wesentliche reduziert und ihnen so nicht – wie auf den vergangenen Platten – die Luft zum Atmen abschnürt.

Garbage: Strange Little Birds (Stun Volume/PIAS/Musikvertrieb)

Bild: David Gadze

Bild: David Gadze

Bild: David Gadze

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