Helle Räume für die Bücher

Am heutigen Welttag des Buches startet eine Imagekampagne für die Bibliotheken der Schweiz. Ein Besuch in den sechs Bibliotheken der Ostschweiz, die einen neuen Raum bezogen haben.

Michael Guggenheimer
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Blick in die neue Stadtibliothek in der Hauptpost in St. Gallen. (Bild: Michael Guggenheimer)

Blick in die neue Stadtibliothek in der Hauptpost in St. Gallen. (Bild: Michael Guggenheimer)

Es ist nicht lange her, da musste man in einer Bibliothek an einem Schalter Bücher holen. Heute flaniert man zwischen offenen Büchergestellen, schaut sich Buchtitel und Covers an und stellt die Bücher in die Öffnung eines elektronischen Lesegeräts, das einem eine Quittung mit der Liste der ausgeliehenen Bücher ausdruckt. Di neuen Bibliotheken sind heller, offener geworden.

Wo früher Matratzen hergestellt wurden, liegen heute Kinder auf dem Boden und lesen. Es ist die grosse ehemalige Fabrikhalle in Gossau, in der sich Stadtbibliothek und Ludothek befinden. Bibliotheksbeauftragte aus der ganzen Schweiz schauen sich regelmässig hier um, weil sich der Quantensprung von Gossau herumgesprochen hat.

Neue Bibliotheken auch im Kanton Thurgau. Im Februar wurde in Eschikon die neue Bibliothek eingeweiht. 32 Jahre lang war sie im alt-ehrwürdigen Böcklihaus untergebracht. Der Umzug hat eine Verdoppelung der Fläche gebracht. Die Bibliothek ist eine kombinierte Gemeinde- und Schulmediathek. Der «Glaspalast» war früher Sitz einer Fensterfirma, die umgezogen ist.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 23. April.