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Interview

Gabriel Felder als DJ: Ein Hauch von Piccadilly-Circus in Luzerns Nachtszene

Der Luzerner Gabriel Felder war in den 90er-Jahren «Mister Hitparade» beim Schweizer Radio. Inzwischen lebt er als Lehrer und Kolumnist in London. Heute startet er eine Reihe von DJ-Auftritten in seiner alten Heimat.
Der Luzerner und Wahl-Londoner Gabriel Felder (51) am Piccadilly Circus. (Bild: PD)

Der Luzerner und Wahl-Londoner Gabriel Felder (51) am Piccadilly Circus. (Bild: PD)

Gabriel Felder, ab heute wollen Sie monatlich als DJ im Piccolino Luzern auftreten. Wie ist diese Idee entstanden?

Ich habe mich mit einem Auge immer etwas umgeschaut, ob es in Luzern eine Gelegenheit zum Musikauflegen gäbe. Etwas Kleines, Feines, Entspanntes schwebte mir vor, und als die Anfrage kam, im Piccolino eine neue Serie aufzubauen, musste ich nicht lange überlegen.

Was dürfen die Besucher punkto Sound und Atmosphäre erwarten? Lässt sich in der eher kleinen Location überhaupt tanzen?

Die Besucher dürfen einen Anlass erwarten, mit dem sie für einen Abend die dunklere Jahreszeit hinter sich lassen und in den warmen Schein von Pop und Disco eintauchen können. Die Musik kommt aus den 70er- bis Nuller-Jahren und wird melodiös und rhythmusorientiert sein. Es gibt die grossen Tanzbodenhits, aufgemischt mit sorgsam ausgewählten Raritäten. Die eher kleine Fläche des Lokals gehört zum Konzept: Es soll gemütlich werden.

Unsere Leserinnen und Leser kennen Sie ja auch als Kolumnist aus London. Wie lange leben Sie schon dort?

Ich lebe seit 15 Jahren in Nord-London, wo ich als Seklehrer und freischaffender Journalist arbeite. Aufgewachsen bin ich aber in Emmenbrücke. Und meine Ausbildung hatte ich unter anderem im damaligen kantonalen Lehrerseminar in Luzern.

Wieso hat es Sie ausgerechnet nach London verschlagen? Wird dies auch Ihren Auftritt in Luzern beeinflussen?

London zog mich schon immer an, es war eine Frage der Zeit, bis ich den Sprung über den Kanal machen würde. Ich erlebe die Stadt heute als Heimat und fühle mich im Alltag extrem geerdet und wohl. London hat seinen eigenen «Vibe» und Rhythmus. Es ist klar, dass dies mein DJ-Set im Piccolino beeinflussen wird.

Haben Sie schon früher in Luzern aufgelegt? Wie stark ist Ihre Beziehung zur Musik allgemein geblieben?

Ja, zu meinen DJ-Haltestellen gehörten unter anderem die Schüür, das ehemalige Pravda und das Penthouse. Musik spielt immer noch eine grosse Rolle in meinem Leben, allerdings vor allem als Fan, als begeisterter Konsument und weniger beruflich. In London lässt es sich wunderbar zwischen Nostalgie und Neuheit hin und herpendeln. In Trödelläden findet man die Perlen aus der Vergangenheit, in Vinyl- und CD-Form. Und in den Hunderten von legendären Konzertlokalen lassen sich viele neue Talente entdecken. (are)

Piccadilly im Piccolino. Samstag, 10. November 2018, Klosterstrasse 12, Luzern, 20 Uhr bis 1 Uhr, Eintritt: Fr. 10.-.

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