Gurlitt verzögert sich

MUSEEN I Nachdem sich der Rechtsstreit um das Erbe des Kunstsammlers Cornelius Gurlitt weiter in die Länge zieht, haben sich das Kunstmuseum Bern und die Bundeskunsthalle im Deutschen Bonn entschlossen, die gemeinsame Ausstellung zur Sammlung Gurlitt nicht mehr im laufenden Jahr zu

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Das Gertsch-Museum. (Bild: ky)

Das Gertsch-Museum. (Bild: ky)

MUSEEN I

Nachdem sich der Rechtsstreit um das Erbe des Kunstsammlers Cornelius Gurlitt weiter in die Länge zieht, haben sich das Kunstmuseum Bern und die Bundeskunsthalle im Deutschen Bonn entschlossen, die gemeinsame Ausstellung zur Sammlung Gurlitt nicht mehr im laufenden Jahr zu realisieren. Beide Häuser verfolgten die Planung aber weiter, teilten sie gestern mit. Die Ausstellung ist nun für das Jahr 2017 geplant. Ursprünglich wollten beide Häuser Werke aus dem Gurlitt-Nachlass im Winter 2016/17 zeigen. Am Dienstag wurde bekannt, dass sich der Rechtsstreit um das Gurlitt-Erbe weiter in die Länge zieht. (sda)

MUSEEN II

Gertsch baut aus

Das Museum Franz Gertsch in Burgdorf braucht mehr Platz. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2002 hat der Künstler Franz Gertsch in seiner Spätphase noch weitere elf monumentale Gemälde geschaffen. Mäzen Willy Michel und der Stiftungsrat des Museums fassen nun eine Erweiterung des Baus ins Auge. Details zum geplanten Ausbau will das Museum Anfang Mai bekannt geben, wie es gestern mitteilte.

Der mittlerweile über 80jährige Künstler Franz Gertsch wurde nicht zuletzt auch durch die Räume des nach ihm benannten Museums inspiriert. So entstand in den letzten Jahren unter anderem die Werkgruppe «Vier Jahreszeiten». Mäzen Willy Michel hat diese Gemälde für seine Sammlung erworben. (sda)

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