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Groteske Familienskulptur

Hansruedi Kugler

Schauspiel Was für ein grandioses Bühnenbild für die letzte Premiere vor der Sommerpause des Theaters St. Gallen! Zur grotesken Skulptur aufgetürmt: Kleiderschrank, Backofen, Sofa, Kommode, Tisch, Badewanne, Fernsehen – zuoberst ein Fauteuil. Wie ein melancholischer Zeus thront Hans Jürg Müller als Familienoberhaupt. Es ist seine Abschiedsvorstellung. Frau und Kinder kriechen wie Ameisen auf die Bühne und veranstalten eine veritable Familienschlacht, die auch das Trauma einer Nation auffächert: die USA mit ihrer rassistisch-mörderischen Geschichte von den Indianern bis Vietnam. Hier ist alles ins Bild um­gesetzt und im grausamen Sonnentanz konzentriert, was die tiefe Opferthematik in Familien und in der Politik sichtbar macht.

Hansruedi Kugler

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