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Grass’ Briefe an den Kritiker

Literatur Erstmals ist der gesamte Briefwechsel zwischen Literaturnobelpreisträger Günter Grass (1927–2015) und dem Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki (1920–2013) wissenschaftlich ausgewertet worden.

Der Literaturwissenschaftler Uwe Neumann hat die 24 Schriftstücke aus 40 Jahren aus mehreren Archiven unter Hinzuziehung zahlreicher weiterer Quellen analysiert. Dabei ergibt sich ein anderes Bild als in der Öffentlichkeit, in der beide oft sehr vernichtend übereinander geurteilt haben. In ihren privaten Briefen, die zwischen 1965 und 2005 geschrieben wurden, haben beide häufig einen netten , sogar liebenswürdigen Ton angeschlagen – und Grass hat dem Kritiker mehrfach eigene Grafiken geschenkt.

Es entsteht der Eindruck, dass der berühmte Autor und der wohl einflussreichste Literaturkritiker Deutschlands einander brauchten. Der gut 50 Seiten lange Aufsatz mit 150 Fussnoten ist in dem Band «Freipass – Forum für Literatur, Bildende Kunst und Politik» als Originalbeitrag erstmals erschienen. (sda)

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