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«Getrennt schreiben, gemeinsam besprechen»

Peter von Matt wurde am 20.5.1937 in Stans als Sohn einer Buchhändlerfamilie geboren.

Peter von Matt wurde am 20.5.1937 in Stans als Sohn einer Buchhändlerfamilie geboren. Nach Studium der Germanistik, Anglistik und Kunstgeschichte in Zürich sei er «die akademische Treppe heraufgefallen», wie er selbst scherzend sagt: Gefördert von Emil Staiger promovierte er 1964 bei ihm mit einer Arbeit über Franz Grillparzer. Auch mit der Habilitation 1970 über E. T. A. Hoffmann blieb von Matt seinem grossen Interesse am 19. Jahrhundert treu. Auch seine Frau Beatrice von Matt ist Literaturwissenschafterin. «Wir arbeiten und schreiben getrennt, aber besprechen und diskutieren aber alles Literarische gemeinsam», sagt Peter von Matt, «und wir sind beide heftig am Theater interessiert.» Peter und Beatrice von Matt haben zwei erwachsene Kinder und drei Enkelkinder.

Seine akademische Karriere als Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Zürich, 1976 bis 2002, führte ihn auch 1980 als Gastprofessor nach Stanford, CA, sowie 1992/93 ans Wissenschaftskolleg Berlin. Aber Peter von Matt war nie nur akademisch mit Literatur beschäftigt: Als 1983 «…und fertig ist das Angesicht. Zur Literaturgeschichte des menschlichen Gesichts» im Carl Hanser Verlag erschien, war dies der erste in einer Reihe von bis heute zwölf Titeln zu literarischen Fragen. Peter von Matt ist auch regelmässig in der «Frankfurter Anthologie» zu lesen, jener Rubrik mit Deutungen deutscher Gedichte, die Marcel Reich-Ranicki 1974 installierte und für die er von Matt als regelmässigen Interpreten gewinnen konnte. Reich-Ranicki nannte von Matt den «besten Schriftsteller der deutschsprachigen Schweiz». Einen «Parade-Germanisten» nannte ihn die NZZ – womit seine akademische Brillanz bezeichnet, noch nicht aber sein Wirken weit über den akademischen Tellerrand hinaus gewürdigt ist. (BC.)

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