Gegensätze ziehen sich an

Auch dieses Jahr hat der St. Galler Organist Bernhard Ruchti wieder einen Linsebühler Orgelfrühling zusammengestellt, mit drei Rezitals (6., 13. und 20. April, jeweils 19.30 Uhr, in der Kirche Linsebühl).

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Auch dieses Jahr hat der St. Galler Organist Bernhard Ruchti wieder einen Linsebühler Orgelfrühling zusammengestellt, mit drei Rezitals (6., 13. und 20. April, jeweils 19.30 Uhr, in der Kirche Linsebühl). Der jährliche Zyklus rückt die wertvolle romantische Orgel erneut ins Zentrum, die von vielen Organisten sehr geschätzt wird. Neben Benjamin Righetti und Tobias Willi ist Organisator Bernhard Ruchti einer der drei Organisten, die je ein Rezital bestreiten werden.

Bernhard Ruchti hat sein Rezital unter den Titel «Opposites attract» gestellt. Er stellt Werke von Schumann, Reger und Philip Glass gegenüber. Da sind zunächst Schumanns lyrische «Sechs canonische Studien» op. 56, filigran und durchscheinend im Charakter. Orchestraler, dichter und wuchtiger geht es dann zu in Max Regers gross angelegter «Phantasie über den Choral <Wachet auf, ruft uns die Stimme>» op 52. 2. Spannend für den Zuhörer wird dann zwischen Schumann und Reger sicher der Ausflug in die Minimal Music. Der Amerikaner Philip Glass lässt in «Dance Nr. 4» Dur- und Mollakkorde in kleinsten Veränderungen und rhythmischen Variationen sich entwickeln. (pd/red.)

Morgen Sa, Kirche Linsebühl, 19.30 Uhr