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Gar kein verflixtes siebtes Jahr

Mit dem ausverkauften Konzert des Pullup Orchestra ist am Samstag das 7. Kulturfestival beendet worden. Trotz unbeständigem Wetter war es eine erfolgreiche Ausgabe. Eine Bilanz mit Highlights und Überraschungen.
Andreas Stock
Ausverkauftes Abschlusskonzert am Samstag mit dem Pullup Orchestra am Kulturfestival. (Bild: Urs Jaudas)

Ausverkauftes Abschlusskonzert am Samstag mit dem Pullup Orchestra am Kulturfestival. (Bild: Urs Jaudas)

Starker Regen und kühle Temperaturen konnten 250 Besucherinnen und Besucher nicht abhalten. Sie erlebten zum Auftakt der zweiten Woche am Kulturfestival ein begeisterndes Konzert mit dem Trio Joubran. Die palästinensischen Brüder konnten nach ihrem Auftritt sämtliche CDs verkaufen, die sie mitgebracht hatten. Für die Programmverantwortlichen Philipp Stuber und Lukas Hofstetter war dieses Konzert mit eines der Highlights der siebten Ausgabe des Kulturfestivals. Und sie sind ziemlich sicher, dass es bei besserem Wetter ein ausverkauftes Konzert gegeben hätte.

Die Hälfte ausverkauft

Das unbeständige, nasskühle Wetter in der zweiten und dritten Woche hat sich zwar auf die Besucherzahlen ausgewirkt und etwas auf die erhoffte Sommerstimmung gedrückt. Dennoch dürfen die Veranstalter auf ein erfolgreiches Festival zurückblicken. Noch gibt es keine genauen Zahlen, aber gut die Hälfte der Konzerte waren ausverkauft – im vergangenen Jahr waren es unter sommerlicheren Bedingungen Dreiviertel der Abende gewesen. Zwar ist der Anteil jener Besucher, die sich spontan – und somit abhängig vom Wetter – für einen Festivalabend entscheiden, weiterhin gross. Zugleich ist auch das Interesse am viertägigen Festivalpass gestiegen. «Weil wir mit dem Pass eine Platzgarantie geben, standen wir zum Auftakt vor der Frage, ob wir dessen Verkauf einstellen müssen», sagt Lukas Hofstetter. Wegen des wechselhaften Wetters hatte sich dieser Schritt erübrigt.

«Anspruchsvoll geworden»

Mit zu den weiteren musikalischen Höhepunkten gehörte für Philipp Stuber der erste Abend des schottischen Hidden Orchestra, für Hofstetter unter anderem der Singer-Songwriter-Abend mit Pamela Méndez. Generell sind sie sehr zufrieden mit den Konzerten, obwohl es den einen oder anderen Abend gab, der sie nicht ganz überzeugte. Welche, wollen sie nicht sagen, «aber wir sind eben anspruchsvoll geworden. Und das Niveau war diesmal sehr hoch». Herausstreichen möchten sie aber auch die Konzerte lokaler Supporting-Bands wie Junes, Herr Bitter oder Marieel.

Rock- statt Folk-Band

Zu den kuriosen Überraschungen gehörte das Konzert von Mamer. Der Chinese war als Folk-Musiker engagiert worden, kam zum Erstaunen der Veranstalter aber in Begleitung einer Industrial-Rock-Band. Die Besucher wurden darüber informiert und hatten die Wahl, die Karten zurückzugeben – die meisten blieben und liessen sich auf den stilistischen Wandel von Mamer ein.

Gerade in solcher Offenheit des Publikums wird der Charakter des Kulturfestivals deutlich: Das Programm ermöglicht musikalische Entdeckungen, und die Besucher sind interessiert daran. «Das motiviert ungemein, die zeitaufwendige Suche nach solchen lohnenden Entdeckungen auf sich zu nehmen», sagt Philipp Stuber.

«Entspannt wie nie»

Als «so entspannt wie nie» erlebte Lukas Hofstetter das 7. Kulturfestival persönlich. Das guteingespielte Team, mehr freiwillige Helfer und Anpassungen im Hintergrund erleichtern die Organisation. Mit zu diesen Neuerungen im Detail gehört die Lärmpegelmessung. Dank ihr sei es viel einfacher geworden, die Gast-Tontechniker auf eine maximale Lautstärke behaften zu können. Neben den Nachbarn scheint das offensichtlich auch das Publikum zu schätzen: Es habe weit mehr Lob als Kritik dafür gegeben, dass die Konzerte nicht zu laut gewesen seien, sagt Hofstetter.

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