Freud und Leid: Segantini und St. Gallen

Das Stichwort Segantini lässt hierzulande noch immer zumindest einen Hauch von Bitterkeit aufkommen. 1956 fand im Kunstmuseum St. Gallen die allererste Retrospektive statt. Das hängt zusammen mit der Sammlung des St.

Drucken
Teilen

Das Stichwort Segantini lässt hierzulande noch immer zumindest einen Hauch von Bitterkeit aufkommen. 1956 fand im Kunstmuseum St. Gallen die allererste Retrospektive statt. Das hängt zusammen mit der Sammlung des St. Galler Textilindustriellen Otto Fischbacher, der zwischen 1920 und 1950 wichtige Werke erworben hatte und diese im Kunstmuseum St. Gallen gut aufgehoben wusste.

1999 wurde das Schaffen in ebendiesem Haus umfassend gezeigt, womit nach der letzten grossen Ausstellung 1990 im Kunsthaus Zürich ein weiterer wichtiger Schritt in der breiten Anerkennung und Rehabilitierung von Segantinis Werk geleistet wurde. Die Ausstellung bescherte dem Museum Besucherrekorde. Danach ist sie abgezogen und bildet heute neben dem Alpentriptychon den Hauptbestand im Segantini Museum St. Moritz. (ubs)