Fotos aus dem Leben im Ghetto

WINTERTHUR. Der russische Fotograf Roman Vishniac reiste zunächst im Auftrag los und dokumentierte den jüdischen Alltag in verschiedenen osteuropäischen Städten zwischen den Weltkriegen.

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WINTERTHUR. Der russische Fotograf Roman Vishniac reiste zunächst im Auftrag los und dokumentierte den jüdischen Alltag in verschiedenen osteuropäischen Städten zwischen den Weltkriegen. Dieser Aufgabe hat er sich mit unermüdlicher Energie, differenziertem Blick und vorbehaltloser Empathie verschrieben. Vishniac hatte eine klare Vision: Er wollte mit seinen berührenden Bildern die Weltöffentlichkeit aufrütteln, die sich anbahnende Katastrophe verhindern. Das Rad der Geschichte konnte er nicht aufhalten, doch sein Plädoyer für Menschlichkeit und Anteilnahme hat nichts an Aktualität verloren. Die Coalmine präsentiert in der Ausstellung «Aufzeichnungen. Leben im Ghetto und Begegnungen in den Jahrzehnten danach» Fotografien von Vishniac. Die Bilder stammen aus der Sammlung der Fotostiftung Schweiz. (red.)

Do, 27.8., 18.30 Uhr, Vernissage, Coalmine, Winterthur