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Fotografin Ursula Markus erhält den Lifetime Award 2019 der Swiss Photo Academy

Im Rahmen der Werkschau Photoschweiz 19 hat die Jury die freischaffende Fotografin Ursula Markus mit dem Lifetimeaward ausgezeichnet. Jojakim Cortis und Adrian Sonderegger sind Fotografen des Jahres.
Ursula Markus (Bild: PD)

Ursula Markus (Bild: PD)

Die Zürcher Fotografin Ursula Markus arbeitete als Freischaffende für die Illustrierte «Die Woche» und Frauenzeitschriften wie beispielsweise die «Elle». Die Jury zeichnete Markus für ihr Lebenswerk aus, wie die Swiss Photo Academy am Donnerstag mitteilte. Seit 2015 wird mit dem Lifetime Award jährlich eine Persönlichkeit geehrt, die sich gemäss der Jury «in besonderem Masse um die Schweizer Fotografie verdient gemacht hat». Die Preisübergaben erfolgte am Donnerstagabend im Rahmen der Photoschweiz 19.

Menschen an der Langstrasse: Ein Auszug aus einem Fotobuch von Ursula Markus. (Bild: Ursula Markus/PD

Menschen an der Langstrasse: Ein Auszug aus einem Fotobuch von Ursula Markus. (Bild: Ursula Markus/PD

Markus ist bekannt für ihre schwarzweissen Reportage-Bilder aus dem In- und Ausland, sie fotografiert klassisch und analog. Sie beschäftigt sich unter anderem auch mit Themen und Menschen von gesellschaftlichen Randgruppen. Markus ist 1941 in Kolumbien geboren worden und in Trinidad, Iran und der Schweiz aufgewachsen. Sie lebte zwei Jahre in Israel und fünf Jahre in Australien. Markus erhielt 1991 bereits den World Press Photo Award.

Cortis & Sonderegger zu Fotografen des Jahres gewählt

Das Künstlerduo Jojakim Cortis und Adrian Sonderegger sind zu den Fotografen des Jahres gewählt worden. Sie würden auf spielerische Art das Verhältnis von Authentizität und Illusion in der Fotografie aufzeigen, begründet Res Strehle, Jurypräsident der Swiss Photo Academy den Entscheid.

Das Modell von einem der brennenden «Twin Towers». (Bild: Cortis & Sonderegger/PD)

Das Modell von einem der brennenden «Twin Towers». (Bild: Cortis & Sonderegger/PD)

Das Zürcher Fotografenduo baut in seiner Serie «Icons» seit 2012 Ikonen der Fotogeschichte als dreidimensionale Dioramen in seinem Atelier nach. Die Modelle fotografieren sie anschliessend. Dabei entstünden Bilder, die den Vorlagen exakt zu gleichen scheinen, heisst es in der Medienmitteilung. Die Illusion werde aber sofort unterlaufen, indem das Studiosetting und die Spuren des Arbeitsprozesses inklusive Scheinwerfer, Kisten oder Leitern mit ins Bild geholt würden. Sie bildeten unter anderem die Aufnahme der brennenden Twin Towers nach. Auch das Duo wurde 1990 bereits mit einem World Press Photo Award ausgezeichnet. (pd/spe)

Die Preisverleihung fand im Rahmen der Werkschau Photoschweiz 2019 statt. Die Werkschau findet in diesem Jahr vom 10. - 14. Januar statt. Mehr dazu: www.photo-schweiz.ch

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