Forscher lassen Gehirne wachsen

Gehirn & Geist Nr. 10/2016

Rolf App/Bruno Knellwolf
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Bild: Rolf App/Bruno Knellwolf

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Gehirn & Geist Nr. 10/2016

Die Natur verfügt über eine erstaunliche Fähigkeit zur Selbstorganisation. So können Gehirnstammzellen mit Hilfe einiger Signalsubstanzen so weit angeregt werden, dass sie zu einer Art Minigehirn heranwachsen. Das berichtet die Zeitschrift «Gehirn & Geist» in ihrer neuen Ausgabe. Allzu gross werden diese Zellklumpen nicht, weil ihnen die Blutzufuhr fehlt. Aber für Versuche eignen sie sich gut. Das könnte der Grundlagenforschung einen neuen Schub verleihen. Mäuse eignen sich als Versuchstiere nämlich nur sehr eingeschränkt, weil ihr Gehirn anders aufgebaut ist.

Musik & Theater September/Oktober 2016

Francesco Piemontesi gibt nicht auf

Am Anfang haben sich manche Besucher der «Settimani musicali» beklagt. «Einige haben gesagt: Wenn die Musik nicht bei Brahms aufhört, dann kommen wir nicht mehr», erzählt der Pianist Francesco Piemontesi, der das Festival seit 2013 leitet. «Aber ich habe nicht nachgegeben», sagt er. Und «nach und nach ist das Vertrauen gewachsen». Im Gespräch mit der Zeitschrift «Musik & Theater» zieht er Bilanz und erzählt vom Aufbruch, den die zeitgenössische Musik gerade nimmt. «In der Musik war die Neue-Musik-Polizei sehr stark, und oft sehr laut», sagt er mit Blick auf Pierre Boulez und seine Jünger. Heute herrsche eine weit grössere Freiheit.

Ge

Geo, 10/2016

Steigende Akzeptanz von Bioweinen

Die europaweit strengsten Richtlinien für Biowein kommen aus der Ostschweiz, schreibt die «Geo»-Redaktion. Vor über 35 Jahren hat dort der Weinhändler Karl Schefer begonnen, biozertifizierte Weine zu vertreiben. Gegründet hat er das Bio-Label «Delinat». Inzwischen nehme die Akzeptanz von Bioweinen stetig zu. Dafür wird geforscht und experimentiert, wie am Beispiel des Rebbergs des Winzerpaares Lenz auf dem Iselisberg gezeigt wird. Hier wird kein Gift gespritzt. Das Ehepaar setzt auf Biodiversität von Pflanzen und Tieren.

Bild: Rolf App/Bruno Knellwolf

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