Filmtage
Baby Jail sind wieder da- auf der Bühne und auf der Leinwand

1994 war Schluss mit Baby Jail – vorerst. Seit Frühling 2012 gibt es sie wieder. Nun wird die Zürcher Kultband auch in einem Film verewigt. «Baby Jail – Rückkehr des lautesten Cabarets» feierte in Solothurn seine laut beklatschte Premiere.

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Baby Jail in Solothurn - auf der Leinwand und auf der Bühne
7 Bilder
Boni Koller, der Frontmann von Baby Jail, auf der Bühne im Uferbau.
Boni Koller und Bice Aeberli beim Konzert am späten Abend im Uferbau.
Filmcrew mit Baby Jail.
Regisseur Roman Wasik macht Faxen für den Fotografen.
Baby Jail in Aktion.
Der Mann am Schlagzeug: Aad Hollander.

Baby Jail in Solothurn - auf der Leinwand und auf der Bühne

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Vor 20 Jahren war Baby Jail in aller Ohren. Ihr Song «Es isch emal en Tubel gsi» ein Hit, der die Band landesweit bekannt machte.

Wenig später löste sich die Band auf. Im Frühjahr 2012 kam sich wieder zusammen – für eine Reunion-Tour.

Roman Wasik, Video-Journalist bei Tele Züri, bekam Wind davon. Der neue Gitarrist der Band ist ein Freund von ihm.

Kurze Zeit darauf, es war im März, traf Wasik den harten Kern der Band, Bice Aeberli und Boni Koller. 1,5 Wochen später war Drehbeginn. An 8 Drehtagen hielt Wasik fest, was die Band auch auf der neuen Tournee auszeichnet: Lebhaftigkeit, Spontaneität, Witz. Dazu lässt der Winterthurer das Duo Aeberli/Koller alte Wirkungsstätten aufsuchen und in Erinnerungen schwelgen, Zeitzeugen treten auf, Liveaufnahmen und Video-Clips aus der Vergangenheit werden eingespielt. Das alles ergibt ein stimmungsvolles Bild über die Band und auch über die Zeit, in der sie gewirkt hat.

Nun wagt Baby Jail einen Neustart. Bereits im August soll eine CD - «oder wie man dem heute auch immer sagt» (Boni Koller) - erscheinen.

Bei der Premiere in Solothurn wurde der 52minütige Dokfilm mit lautem und langem Applaus bedacht. Und auch am Konzert, dass die Band am späten Abend im Uferbau ablieferte, ging es so richtig zur Sache. (rsn)

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