Film: Zu viele Wechsel in der Kommission

Die vom Bundesrat ernannte Spielfilmkommission steht vor grossen personellen Veränderungen: Gleich drei der fünf Mitglieder haben im Dezember gekündigt. Sie sind nicht einverstanden mit den neuen Regeln der Kommissionszusammensetzung.

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Die vom Bundesrat ernannte Spielfilmkommission steht vor grossen personellen Veränderungen: Gleich drei der fünf Mitglieder haben im Dezember gekündigt. Sie sind nicht einverstanden mit den neuen Regeln der Kommissionszusammensetzung.

Eine der neuen Regelungen besagt, dass Kommissionsmitglieder nicht in Subventionsentscheidungen eingebunden sein dürfen, von denen ihre eigenen Filme profitierten.

Zudem sollten, um den Streit zwischen den Filmverbänden zu schlichten, turnusgemäss Mitglieder aller vier Verbände in die Kommission einwechseln. Das sei keine Expertenkommission mehr, sondern ein politisches Gremium, in dem jeder nur die Interessen seines eigenen Verbandes verfolge, begründete etwa Thierry Spicher seinen Rücktritt. (sda)