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FIGURENTHEATER: Kurzkritik

Markus Wigert

Roman Riklin auf dem Schleudersitz

Es könnte ein unruhiger Flug werden, der am vergangenen Freitag im Figurentheater St. Gallen startete. Auf dem Schleudersitz haben Roman Riklin und Gertrud Müller, eine lebensgrosse, schrullige Stabpuppe, geführt von der Theaterleiterin Frauke Jacobi, Platz genommen. Sie wird St. Gallens verlorenen Sohn in die Mangel nehmen und sein bisheriges Künstlerleben bis in die intimsten Winkel ausleuchten. Und was da alles zum Vorschein kommt, ist nicht gerade das Leben eines Spiessers. Die Matura am Burggraben bleibt die einzige abgeschlossene Ausbildung. Mit zwanzig schon Vater geworden. Alles on the job gelernt. Und das sei das Beste für ihn gewesen. Schliesslich wird er Musical-Komponist. Geldsorgen sind immer wieder ein Thema. Riklin muss auf der Bühne verschiedene Musikstücke erraten, Musiker auf eine Flip-Chart zeichnen, zusammen mit Eliane Müller und Lukas Bollhalder das Rumpelstilzchen in einem Figurentheater spielen und ein Schattenquiz bestehen mit komplizierten Musikbegriffen. «Supermarkt-Lady», sein neuestes Auftrags-Musical, wird im nächsten Herbst fertig. Er komme nur noch selten nach St. Gallen, meint der Wahlberliner, der das Sicherheitsdenken nicht mag und wird vom Publikum verschont vor dem Schleudersitz.

Markus Wigert

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