«Es zu streichen, hätte wehgetan»: Das St.Galler Bandraum-Festival Disorder findet statt

Am 25. und 26. September ist in der Stadt St.Gallen das Bandraum-Festival Disorder angesagt. Thiemo Legatis vom Veranstalterteam erklärt, wie auch im Coronajahr ein Tag der offenen Proberäume durchführbar ist.

Roger Berhalter
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Das Bandraum-Festival Disorder ermöglicht jedes Jahr Einblicke in die Proberäume der Stadt St.Gallen.

Das Bandraum-Festival Disorder ermöglicht jedes Jahr Einblicke in die Proberäume der Stadt St.Gallen.

Bild: Ralph Ribi (St.Gallen, 25.09.2014)

Proberäume sind meist eng, klein und fensterlos. Wie soll im Coronajahr ein Proberaumfestival möglich sein?

Thiemo Legatis: Genau das überlegen wir uns auch gerade. Wir haben aber entschieden, das Disorder in irgendeiner Form durchzuführen. Es ersatzlos zu streichen, hätte wehgetan.

Thiemo Legatis, Schlagzeuger und Veranstalter des Bandraum-Festivals Disorder.

Thiemo Legatis, Schlagzeuger und Veranstalter des Bandraum-Festivals Disorder.

Bild: PD

Welche Bands machen mit?

Das steht noch nicht fest. Wir haben aber schon eine Umfrage unter den Bands gemacht, schliesslich ist es ihr Festival. Wir wollen das Disorder nicht von oben herab organisieren.

Was meinen die Bands?

Etwa die Hälfte der Bands gaben an, dass sie dieses Jahr nicht dabei seien. Die anderen helfen nun mit, einen Weg zu finden. Das Disorder 2020 wird kleiner und anders sein. Wir haben schon ein paar Ideen.

Welche?

Am schönsten fände ich, wenn es Konzerte auf Vorplätzen und in Garagen gäbe. Man darf sich gerne bei uns melden, wenn man einen passenden Ort zur Verfügung stellen kann. Auch die Stadt unterstützt uns, vielleicht bekommen wir sogar einen öffentlichen Platz.