Erste Kultur nach dem Lockdown: Wie die Ostschweizer Museen den grossen Tag der Wiedereröffnung erleben

Nach acht Wochen Zwangspause eröffneten am Montag die Museen als erste kulturelle Betriebe in der Ostschweiz – mit zaghaftem Publikum und vielen Sicherheitsmassnahmen. Ein Besuch zwischen Desinfektionsmittel und Absperrbändern, dafür mit viel Platz vor den Kunstwerken. 

Bettina Kugler, Dieter Langhart, Christina Genova, Julia Nehmiz
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Mundschutz tragen nur die Mitarbeiter, die wenigen Besucher halten grossen Abstand: Am Tag der Wiedereröffnung nach dem Lockdown bleibt es in der Stiftsbibliothek St.Gallen und in anderen Ostschweizer Museen ziemlich leer.

Mundschutz tragen nur die Mitarbeiter, die wenigen Besucher halten grossen Abstand: Am Tag der Wiedereröffnung nach dem Lockdown bleibt es in der Stiftsbibliothek St.Gallen und in anderen Ostschweizer Museen ziemlich leer.

Bild: Nik Roth

Stiftsbibliothek St.Gallen: Die internationalen Touristen fehlen

Die ersten Besucher treffen kurz vor der Öffnung um 10 Uhr in der St. Galler Stiftsbibliothek ein: Zuerst ein Vater mit Baby im Tragsack, der auf die ruhige erste Stunde am Montagmorgen spekuliert hat, um wieder einmal die spezielle Atmosphäre des Raumes geniessen zu können. Wenig später zwei junge Frauen. Sie sind aus Zug und machen Ferien in der Ostschweiz – die kennen sie bislang noch nicht. «Es ist herrlich, die Stiftsbibliothek fast ganz für sich zu haben», sagen sie.

«Wir fühlen uns privilegiert. Sonst ist ja wahrscheinlich wesentlich mehr Betrieb hier.»

Auf Besucherinnen wie die beiden hoffen die Verantwortlichen der Stiftsbibliothek und des Stiftsbezirks in den nächsten Wochen und Monaten: Touristen aus dem Inland, Menschen aus der näheren Umgebung. «Wir haben unsere Werbekampagne und die Inserate jetzt verstärkt auf diese Zielgruppe ausgerichtet», sagt Mandana Roozpeikar, Leiterin Ausstellungen und Vermittlung im Unesco-Weltkulturerbe.

So leer hat man die Stiftsbibliothek selten: Die ersten Besucherinnen haben den Barocksaal am Tag der Wiedereröffnung zunächst für sich alleine.

So leer hat man die Stiftsbibliothek selten: Die ersten Besucherinnen haben den Barocksaal am Tag der Wiedereröffnung zunächst für sich alleine. 

Bild: Nik Roth

Mehr als andere Betriebe bekommt der Stiftsbezirk das Ausbleiben internationaler Touristen, besonders aus dem asiatischen Raum, zu spüren. Das war bereits im Februar so, schon vor der Schliessung am 16. März. Nur ein paar Tage lang war die neue Ausstellung «Die schönsten Seiten der Schweiz» davor zu sehen gewesen.

Eine Warteschlange an der Kasse gibt es am Eröffnungstag zwar keine, nur insgesamt 15 Personen besuchten die Stiftsbibliothek – doch darauf eingestellt ist man: Der Shop wurde während der Schliessungswochen so umgestaltet, dass eine Art Parcours an den Tischen entlang führt und so je zwei Meter Abstand gewahrt werden können. Damit es im Treppenhaus kein Gedränge gibt, trennt ein Seil den Auf- und Abgang. Denn mit der Stiftsbibliothek hat auch die Buebeflade am selben Tag den Schulbetrieb im Klosterschulhaus wieder aufgenommen, vorerst in Halbklassen und mit gestaffelten Anfangszeiten.

Das Aufsichtspersonal im Stiftsbezirk trägt Schutzmasken und wechselt seltener den Einsatzort als sonst.

Das Aufsichtspersonal im Stiftsbezirk trägt Schutzmasken und wechselt seltener den Einsatzort als sonst.

Bild: Nik Roth

Die Ausstellung im Barocksaal kann 1:1 präsentiert werden, denn hier gibt es keine technischen Geräte. Wer möchte, kann sich schon vor dem Besuch oder hinterher detailliert über die Exponate informieren - auf der Website der Stiftsbibliothek ist das digitale Vermittlungsangebot in den vergangenen Wochen erweitert worden und wird nun laufend ergänzt.

Die Vitrinen wurden auch vorher schon regelmässig gereinigt, ebenso wie die Audioguides. Allerdings sind die Finken vor dem Eingang abgezählt: Genau so viele Paare, wie Besucher im Saal erlaubt sind - 21, plus einer Aufsichtsperson.

Grösser sind die Anpassungen im Gewölbekeller und im Ausstellungssaal. Die Touchscreens wurden durch statische Anzeigen in nurmehr deutsch und französisch ersetzt, Stationen zum Anfassen abgedeckt. Nur vier Personen dürfen zeitgleich Platz nehmen, um den Film über den Weg des irischen Missionars Gallus von seiner Heimat bis ins Steinachtal anzuschauen. Das Aufsichtspersonal trägt Schutzmasken und wechselt seltener als sonst den Standort. Und überall stehen die Spender mit Desinfektionsmittel. 

Abgezählte Finken: Maximal 21 Besucherinnen und Besucher dürfen zeitgleich die Stiftsbibliothek betreten.

Abgezählte Finken: Maximal 21 Besucherinnen und Besucher dürfen zeitgleich die Stiftsbibliothek betreten. 

Bild: Nik Roth

Kartause Ittingen: «Die Kartause wird Millionen verlieren»

Die Museen der Kartause Ittingen sind wieder offen. Jacques von Allmen, der erste Besucher, wird Punkt 11 Uhr eingelassen. Er kommt regelmässig hierher und sucht gleich den Raum der Stille auf; danach will er im Restaurant essen. Gerda Kühne vom Museumsservice desinfiziert einen Touchscreen; die Leiterin Verwaltung Cornelia Mechler steht bereit für die Besucher des Kunstmuseums und des Ittinger Museums.

«Die Leute sind sicher ausgehungert, aber wir dürfen nicht zu viele einlassen.»
Kartause Ittingen: Kasse hinter Plexiglas, Klebeband am Boden markiert den Abstand.

Kartause Ittingen: Kasse hinter Plexiglas, Klebeband am Boden markiert den Abstand.

Bild: Andrea Stalder

Bei 50 Gästen könnten die Abstandsregeln eingehalten werden. Noch unklar sei, wie das Kunstmuseum bei den Führungen vorgehen will. Montags ist es immer ruhig hier, am Wochenende drängen sich die Besucher.

Hygienemassnahmen überall: Gerda Kühne vom Museumsservice desinfiziert einen Touchscreen.

Hygienemassnahmen überall: Gerda Kühne vom Museumsservice desinfiziert einen Touchscreen. 

Bild: Andrea Stalder

Das Team des Kunstmuseums hat seit Ausbruch der Coronapandemie voll gearbeitet, die Mitarbeiterinnen des Besucherservices erhielten ihren Lohn vom Kanton, nicht aber die freischaffenden Externen, die Stiftung Kartause Ittingen schob Kurzarbeit, entlassen worden ist niemand. Über Ostern wäre hier Hochbetrieb gewesen. «Die Kartause wird Millionen verlieren», sagt Mechler.

Montags ist es immer ruhig hier, am Wochenende drängen sich die Besucher: Für den Museumsbuchladen der Kartause Ittingen gelten neu auch Zugangsbeschränkungen.

Montags ist es immer ruhig hier, am Wochenende drängen sich die Besucher: Für den Museumsbuchladen der Kartause Ittingen gelten neu auch Zugangsbeschränkungen.

Bild: Andrea Stalder

Laut Museumsdirektor Markus Landert sind die Museen dieses Ortes der Stille und Besinnung ideal für individuelle Besuche. «Im Louvre findet man weder Platz noch Ruhe.» Landert bedauert, dass die neue Ausstellung «Pinsel, Pixel und Pailletten» keine Vernissage hatte, diese «Übergabe ans Publikum». Dafür leben im Ittinger Museum die Kartäuser-Mönche weiter mit dem Gedanken des «memento mori» und der «stabilitas loci» – der Ruhe des Ortes in Zeiten des Nicht-Reisens.

Kunstmuseum St.Gallen: «Es ist ein positives Signal, dass wir wieder offen haben»

Pipilotti Rists Kronleuchter an der Decke über dem Eingangsbereich des Kunstmuseums St.Gallen glitzert und funkelt. In den vergangenen Wochen wurde er auf Hochglanz poliert. Aus sechs Monitoren beobachten die Augen der St.Galler Künstlerin jeden Besucher, der eintritt. Es ist 10 Uhr, normalerweise wäre das Kunstmuseum St.Gallen geschlossen. Aber es sind aussergewöhnliche Zeiten und deshalb öffnet das Museum ausnahmsweise an einem Montag, nach acht Wochen Schliessung.

Aussergewöhnliche Zeiten erfordern aussergewöhnliche Massnahmen: Ausnahmsweise öffnet das Kunstmuseum St.Gallen an einem Montag.

Aussergewöhnliche Zeiten erfordern aussergewöhnliche Massnahmen: Ausnahmsweise öffnet das Kunstmuseum St.Gallen an einem Montag.

Bild: Benjamin Manser

Für Roman Griesfelder, Direktor für Finanzen und Personal, ist es ein Testtag: «Funktioniert unser Schutzkonzept? Funktionieren unsere Abläufe?» Seine Botschaft lautet: «Der Museumsbesuch ist sicher». Erwartungen an den heutigen Tag hat er keine: «Wir lassen uns überraschen.»

Der Eingangsbereich ist die neuralgische Zone: Das Desinfektionsmittel steht auf einem Tischchen bereit, an zwei weiteren Standorten hat es ebenfalls Spender. Die Handdesinfektion ist aber nicht obligatorisch. Es gibt drei Wartezonen für eintretende Besucher, selbstverständlich in gebührendem Abstand zueinander. Alle Saalblätter mit Informationen zu den Kunstwerken in den Ausstellungen wurden weggeräumt, man muss sie am Empfang verlangen und nach Gebrauch werden sie entsorgt. Auch der Ständer mit den Flyern steht nicht mehr zur Verfügung.

Im Kunstmuseum St.Gallen wird alles desinfiziert, vom Klappstuhl bis zum Kopfhörer.

Im Kunstmuseum St.Gallen wird alles desinfiziert, vom Klappstuhl bis zum Kopfhörer.  

Bild: Benjamin Manser

Es gilt: Desinfizieren, desinfizieren, desinfizieren – die Klappstühle ebenso wie die Kopfhörer in der Ausstellung. Masken müssen im Museum keine getragen werden – dank grosszügiger Räume ist Abstandhalten kein Problem. Auch Corinne Hug, die am Empfang hinter der Kasse steht, trägt keine Maske, sie ist durch eine Plexiglasscheibe geschützt. Sie sagt: 

«Seien wir ehrlich: Jetzt wo die Läden und Restaurants wieder offen haben, ist es nicht der erste Gedanke der Leute, ins Museum zu gehen. Aber es ist ein positives Signal, dass auch wir wieder offen haben.»

Für Nadja Veronese, Kuratorin am Kunstmuseum, war es ein Lichtblick, als vor bald zwei Wochen der Bundesrat die frühzeitige Öffnung der Museen verkündete. Die Zeit der Schliessung empfand sie als seltsam: «Es war immer irgendwie Montag.» Vergangene Woche hat sie die Skulpturen in der Ausstellung von Iman Issa eigenhändig mit einem Wedel aus Straussenfedern gereinigt. Sie hatten in den letzten Wochen Staub angesetzt.

Die erste Besucherin, die um 10.18 Uhr das Museum betritt, ist Veroneses Kindergartenfreundin Antonella Donvito. Gemeinsam gehen sie ins Café im Soussol. Der Kaffee für die erste Besucherin wird von der Cafébetreiberin Verena Schoch offeriert. Sie trägt Handschuhe, auf Wunsch ihrer Gäste ist sie auch bereit, eine Maske aufzusetzen. Tische und Stühle werden nach jedem Gebrauch desinfiziert, sich an die Theke anzulehnen, ist nicht gestattet. Schoch fallen die neuen Massnahmen nicht schwer: «Für die Gastrobranche war Hygiene schon immer ein wichtiges Thema».

Die Kunstbücher an der Wand sind mit einem Absperrband gesichert, sie dürfen nicht in die Hand genommen werden. Auch Zeitschriften und Zeitungen sind keine mehr da. Doch die Videos in der Ausstellung «Metamorphosis Overdrive» laufen wieder, die Lichter sind an, das Grundrauschen im Museum ist wieder vorhanden: «Es ist eine Seelenmassage, dass alles wieder in Betrieb ist», sagt Schoch. Die Museumstechnikerin Lea Regenass bringt einen Strauss pinkfarbener Pfingstrosen.

Hände desinfizieren: Die erste Besucherin des Kunstmuseum St.Gallen nach dem Lockdown.

Hände desinfizieren: Die erste Besucherin des Kunstmuseum St.Gallen nach dem Lockdown. 

Bild: Benjamin Manser

Kurz vor 11 Uhr trifft der zweite Besucher ein: Sander Kunz, angehender Kulturvermittler, setzt mit seinem Museumsbesuch bewusst ein Zeichen. Der 42-Jährige aus dem zürcherischen Agasul sagt:

«Schön, dass man Kunst nun wieder in echt sehen kann und nicht nur auf dem Handydisplay oder auf dem Bildschirm.»

Ihn hat auch ein berufliches Interesse ins Museum gelockt. Es nahm ihn wunder, welche Schutzmassnahmen das Museum getroffen hat und er zeigt sich positiv überrascht: «Die Massnahmen schrecken nicht ab. Ich habe nicht wie andernorts ein Unwohlsein oder Unbehagen gespürt. Und ich wurde freundlich empfangen.»

Museum Appenzell: «Jetzt müssen nur noch die Gäste kommen»

Punkt 10 Uhr öffnet das Museum Appenzell seine Türen, und Punkt 10 Uhr empfängt Kurator und Landammann Roland Inauen in seinem Museum. Die Journalistin ist die erste Besucherin - und die einzige. Im Kassenbereich, der im Tourismusbüro angesiedelt ist, zeigen Plexiglastrennwände und Abstandsmarkierungen, dass es noch immer keine Nach-Corona-Zeiten sind. Auch im Museum wartet ein Desinfektionsmittelspender auf Besucherhände. Roland Inauen und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter warten auf Besucherinnen und Besucher.

Der Eingang des Museum Appenzell führt durchs Tourismusbüro.

Der Eingang des Museum Appenzell führt durchs Tourismusbüro.

Bild: Ralph Ribi

Heute sei ein besonderer Tag, sagt er. «Endlich kommen wieder Leute ins Haus!»  Es sei schon eine lange Durststrecke gewesen. Anfangs waren alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Homeoffice, zum Glück sei niemand Gefährdetes dabei, niemand gehöre zur Risikogruppe. Für die Wiedereröffnung habe man wie alle Museen ein Schutzkonzept erarbeitet. «Bitte Abstand halten», steht auf dem gelben Band, das auf den Treppenstufen klebt. Den Lift darf maximal eine Person benutzen, im Videoraum dürfen nur fünf Leute sitzen anstatt wie früher 25, Liftknöpfe, Handläufe und Türklinken werden mehrfach am Tag desinfiziert.  

«Wir sind gespannt», sagt Roland Inauen.

«Jetzt müssen nur noch die Gäste kommen.»   

Doch bis zum Mittag kommt niemand. Eine ganz neue Erfahrung: Die Besucherin hat das komplette Museum für sich alleine. In der Sonderausstellung starren die Porträtierten in schwarz-weiss zurück, man meint, alle Blicke auf sich zu ziehen anstatt umgekehrt, als würde die Betrachterin zur Betrachteten.

Schprrrt, schprrrt, schprrrt, eine Mitarbeiterin desinfiziert den Handlauf im Treppenaufgang - und heisst einen herzlich willkommen. «Endlich geht es wieder los», sagt sie, und wischt die Lifttüre ab, auch wenn die heute noch niemand angefasst hat. Egal, es sei Vorschrift, mehrfach am Tag müssen sie alles desinfizieren. Das gehöre neu zu ihren Pflichten, und sie mache das gern, schliesslich können sie wieder öffnen.  

Jetzt können die Besucherinnen und Besucher wieder kommen: Das Museum Appenzell ist seit dem 11.Mai wieder geöffnet.

Jetzt können die Besucherinnen und Besucher wieder kommen: Das Museum Appenzell ist seit dem 11.Mai wieder geöffnet.  

Bild: Ralph Ribi

Roland Inauen ist der einzige Kurator der Schweiz, der zugleich Landammann ist. In den letzten Wochen kam er allerdings kaum zur Museumsarbeit - die Innerrhoder Regierung war ausgelastet mit Dringlichkeitsthemen. Es sei jetzt wirklich an der Zeit, dass es wieder behutsam losgehe mit dem gesellschaftlichen und kulturellen Leben, sagt Inauen. Klar bedaure er, dass sie kein Begleitprogramm anbieten können, aber der Landesvater macht sich mehr Sorgen um die Gastrobetriebe und Detailhändler als um sein Museum, das von einer Stiftung getragen wird. Er hofft, dass die Schweizerinnen und Schweizer sich solidarisch zeigen und in der Nähe Ferien machen - und vielleicht auch die Kulturinstitutionen häufiger besuchen als sonst.  

Roland Inauen, Kurator Museum Appenzell und Landammann, in der Sonderausstellung «Schaut her! Portrait-Fotografie 1900-1930».

Roland Inauen, Kurator Museum Appenzell und Landammann, in der Sonderausstellung «Schaut her! Portrait-Fotografie 1900-1930».

Bild: Ralph Ribi

Die besonderen Massnahmen wirken sich auch auf den Museumsbetrieb aus. Alle Begleitveranstaltungen, Führungen, Vernissagen: abgesagt. Die kommende Ausstellung, die Anfang Juni hätte eröffnet werden sollen: um ein Jahr verschoben. «Die Spielzeug-Ausstellung können wir so nicht realisieren», sagt Roland Inauen. Geplant waren zehn Spielstationen, an denen die Besucherinnen und Besucher mit den historischen Spielsachen wirklich spielen - das sei in Zeiten von Corona nicht möglich. Sie hätten Hunderte von Spielzeugen nach jedem Benutzen desinfizieren müssen.

Jetzt haben sie notfallmässig eine neue Ausstellung konzipiert, die nach den Sommerferien aufgehen soll. Eine klassische Ausstellung, in der man die Objekte mit den Augen betrachtet und nicht mit den Händen. Das Museum sammelt seit vielen Jahren Werke von Kunstschaffenden aus der Region, die weltliche und religiöse Volkskunst weiterbearbeiten. «Ich hoffe, wir haben genug Zeit zum Vorbereiten», sagt Roland Inauen. Es sei schon ein bisschen knapp. Vielleicht werde die Ausstellung dann einfach eine Art «work in progress».

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