Eroberer Indiens

LESBAR ZEITSCHRIFT

Rolf App
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lesbar - damals (Bild: Rolf App)

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LESBAR ZEITSCHRIFT

Sie sind Eroberer, also brutal. Aber sie sind auch sehr kunstsinnig und – tolerant. Am Anfang des 16. Jahrhunderts schafft sich der Warlord Babur aus dem Ferganatal in Afghanistan eine Machtbasis. 1526 besiegt er den Sultan von Delhi, erobert weite Teile Nordindiens und begründet dort das Reich der Moguln. «Damals», die Zeitschrift für Geschichte, widmet ihm mehrere Beiträge. Bis zum Jahr 1858 herrschen die Moguln über weite Teile Indiens, doch ist ihre Macht immer wieder gefährdet. Den Höhepunkt erreicht ihr Einfluss unter Akbar dem Grossen, den eine sehr zurückhaltende Aussenpolitik auszeichnet – und ein enormes Interesse für Kunst und Philosophie. Akbar, ein Moslem, lässt die Hindus ihre Religion frei praktizieren, was mit zur inneren Stabilität seines Reichs beiträgt.

Damals 1/2014

DDR intern

Am Ende haben sich alle verschätzt – und das Volk hat dem Arbeiter-und-Bauern-Staat namens DDR massenhaft den Rücken gekehrt. Wie es zu diesem abrupten Zusammenbruch kam, vor allem aber: Wie die Herrschaft der Kommunisten am Ende des Zweiten Weltkriegs etabliert und stabilisiert wurde, das ist Thema von «Geo Epoche». Auch einige zum Teil groteske Randepisoden werden erzählt. Zum Beispiel, wie eine ganze Stadt ausgespäht wird, als 1981 der westdeutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt auf Besuch kommt. Das Personal des Marktplatzes, über den Schmidt schlendert, besteht aus Stasi-Mitarbeitern, Armeeangehörigen und Polizisten. Denn die DDR-Führung will verhindern, dass Schmidt bejubelt wird vom Volk, wie einige Jahre zuvor Willy Brandt.

Geo Epoche Nr.64: Die DDR

Bei Mickey Mouse

Erstaunlich, wo man als Wissenschafterin so hinkommt. Miriam Meckel nimmt am internationalen Kongress der Managementforscherinnen teil, und Ort des wissenschaftlichen Austauschs ist Disney World in Florida. «Je länger ich in Disney World bin, desto eher neige ich dazu, dem Veranstalter der Konferenz einen schrägen subversiven Ansatz zu unterstellen», stellt sie in ihrer Reportage für die Zeitschrift «Cicero» fest. Denn wo sonst kann man den Kapitalismus aus so grosser Nähe studieren? Doch Miriam Meckel geht raus, zum Beispiel zu den Meerjungfrauen.

Cicero Januar 1914

lesbar - geo (Bild: Rolf App)

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lesbar - cicero (Bild: Rolf App)

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