Erinnerung an Ingrid Bergman

«Spiel's noch einmal, Sam», sagt sie in «Casablanca». Zum 100. Geburtstag von Ingrid Bergman sind diese und weitere ihrer grossen Rollen wieder zu sehen. Und es lohnt sich noch einmal ein Blick auf das turbulente Leben der Schauspielerin.

Andreas Stock
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Unsterblich geworden ist Ingrid Bergman nicht nur durch den Kultfilm «Casablanca» mit Humphrey Bogart. (Bild: ky)

Unsterblich geworden ist Ingrid Bergman nicht nur durch den Kultfilm «Casablanca» mit Humphrey Bogart. (Bild: ky)

Schon als fünfjähriges Kind wusste Ingrid Bergman, dass sie Schauspielerin werden will. Und die ehrgeizige Actrice brauchte nicht lange, bis sie in Schweden zu den bekanntesten Darstellerinnen zählte. Im Alter von 24 Jahren wurde Hollywood auf sie aufmerksam. Und in Filmen mit Alfred Hitchcock und George Cukor durfte sie ihre enorme schauspielerische Wandlungsfähigkeit zeigen. Doch unsterblich wurde sie 1942 mit «Casablanca» an der Seite von Humphrey Bogart. Der Film machte sie zum Star und zum Vorbild vieler amerikanischer Frauen jener Zeit. Eine Verehrung, die jäh endete, als sich Ingrid Bergman von Hollywood sowie Ehemann und Tochter abwandte und mit dem italienischen Regisseur Roberto Rossellini eine Liebes- und Arbeitsbeziehung begann, die zum Skandal wurde.

Doch die Darstellerin, deren natürliche Schönheit bewundert und deren Leidenschaft für die Schauspielerei durch nichts zu bremsen war, erlebte danach ein grosses Comeback. Am Samstag wäre Ingrid Bergman 100 Jahre alt geworden. Anlass, an ihr Leben und ihre grossen Rollen zu erinnern. Gestorben ist Ingrid Bergman 1982 im Alter von 67 Jahren an ihrem Geburtstag, dem 29. August.

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