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Eine Werkschau als Hintergrundmusik

Hörbar Rap

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Black Panther The Album

Kendrick Lamar (Universal)

Das sind traumhafte Voraussetzungen: Um den Soundtrack für «Black Panther» zu machen, stellten die Macher Kendrick ­Lamar haufenweise Geld zur Verfügung und gaben ihm dazu noch mehr oder weniger freie Hand. Herausgekommen ist vieles, aber kein wirklicher Soundtrack. Der wichtigste Rapper der Stunde holte dafür massig Gäste mit an Bord: The Weeknd, Travis Scott und Future, um nur drei zu nennen. Der Sound ist vom Marvel-Movie höchstens inspiriert und bietet stattdessen einen Querschnitt durch das aktuelle Rap-Schaffen. Es ist Lamars Variante eines Mixtapes. Da ist alles drauf: fiebrige Clubtracks, knallharte Raps, etwas Trap und dazu noch R ’n’ B-Hits. Anders als bei Lamars Platten ist das kein geschlossenes Werk, sondern mehr eine Werkschau mit Freunden – kuratiert vom Meister himself. Und alleine für die beiden Nummern «All The Stars» (mit SZA) und «Pray For Me» (mit The Weeknd) lohnt sich der Kauf dieser Scheibe. Dazwischen muss man den einen oder anderen Song mal locker überspringen, aber genau darauf ist dieses Album auch ausgelegt. Der Film hat übrigens auch einen klassischen Soundtrack. Lamars Songs sind dort nur Hintergrundmusik – gelohnt hat sich der Aufwand aber allemal.

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Lo & Leduc Update 4.0 (Bakara), Live: 9.3. Kugl, St. Gallen; 16.3. Schüür, Luzern.

Album gratis ins Netz gestellt

Lorenz «Lo» Häberli und Luc «Leduc» Oggier sind vielleicht keine Kendrick Lamars, aber zumindest für die Schweizer Poplandschaft von Wichtigkeit. Und was sie – entfernt – mit Lamar verbindet, ist die Lust, Erwartungen zu unterlaufen. Soeben haben sie wieder ein «Update» ins Netz gestellt. Gratis ( www.lo-leduc.ch ). Das ist mittlerweile die vierte Ausgabe und die ersten drei bildeten den Grundstein für den Erfolg der Berner. Während da früher manchmal etwas gebastelt und gepröbelt wurde, ist jetzt alles produziert und hat durchwegs CD-Qualität. Vielleicht sind Lo & Leduc hier einen Funken weniger poppig und etwas raplastiger, aber das Album unterscheidet sich maximal in Nuancen von ihren regulären Produktionen. Noch immer sind sie sehr gute Geschichtenerzähler und ihre Texte strotzen nur so vor witzigen Wortspielen. Natürlich ist dieses «Update» in erster Linie ein Motor, um die Liveshows anzukurbeln, aber ehrlich: Auf diese Art ist das komplett in Ordnung.

Michael Graber

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