Eine Postkarte von Picasso

Für 166 000 Euro ist am Samstag eine Postkarte von Pablo Picasso versteigert worden. Zuzüglich der Provision muss der Telefonbieter mehr als 200 000 Euro zahlen. Es habe ein spannendes Bieterduell auf Deutsch, Englisch, Französisch und Russisch gegeben, erklärt das Auktionshaus.

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Für 166 000 Euro ist am Samstag eine Postkarte von Pablo Picasso versteigert worden. Zuzüglich der Provision muss der Telefonbieter mehr als 200 000 Euro zahlen. Es habe ein spannendes Bieterduell auf Deutsch, Englisch, Französisch und Russisch gegeben, erklärt das Auktionshaus. Das Ausgangsgebot für die nahezu hundert Jahre alte Postkarte hatte bei 100 000 Euro gelegen. Was soll an so einer Postkarte so besonders sein? Sie zeigt ja nur den Blick auf die Stadt Pau in Südfrankreich. Der Clou aber ist die Rückseite: Anstelle eines Textes versah Picasso die Postkarte mit einer Zeichnung, die seiner kubistischen Serie «La nature morte» zuzuordnen sei. (sda)