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Eine Färöerin auf Durchreise

Zwischen Konzerten auf den Westmänner- und den Färöer-Inseln geht Eivör Palsdottir auf Minitour durch die Ostschweiz. Für die nordische Sängerin ist es auch eine Rückkehr.
Roger Berhalter
Zwischenstop St. Gallen: Die färöische Sängerin Eivör Palsdottir. (Bild: pd)

Zwischenstop St. Gallen: Die färöische Sängerin Eivör Palsdottir. (Bild: pd)

Die Stationen im Tourkalender fallen auf: Zunächst singt Eivör Palsdottir in der «Harpa», der 1800 Besucher fassenden neuen Konzerthalle in Reykjavik, zwei Tage später besucht sie mit ihrer Band die Westmänner-Inseln, und die nächste Stationen lauten – St. Gallen, Balgach und Stein. Nach dem kurzen Abstecher in die Ostschweiz geht's wieder nordisch weiter. Ab dem 14. September spielt die Sängerin von den Färöern wieder in ihrer Heimat.

Sieben Jahre danach

Hinter der Ostschweiz-Minitour steckt der St. Galler Roger Rey, langjähriger Liebhaber und Förderer der nordischen Musik hierzulande. Schon vor sieben Jahren holte er Eivör Palsdottir – damals noch als Sängerin der Jazzband Yggdrasil – für Liveauftritte nach St. Gallen und Arbon. «Seither haben mich immer wieder Leute angefragt, ob denn <diese Sängerin> wieder einmal nach St. Gallen komme», sagt Rey. Er musste die Fans immer vertrösten. Dabei ist der Kontakt zu Palsdottir in den vergangenen Jahren nie abgebrochen, Rey hörte sie auch live an verschiedenen Konzerten.

Vor zwei Monaten dann kam die Anfrage ihres Managements, ob er helfen könne, in der Schweiz, in Österreich und Deutschland Konzerte zu vermitteln. «Das war natürlich sehr kurzfristig, die meisten Konzertlokale hatten das Booking für den Herbst längst abgeschlossen», sagt Rey. Doch er setzte alle Hebel in Bewegung, fragte befreundete Konzertveranstalter nach freien Daten und stellte für die Färöerin eine dreitägige Minitour zusammen, mit Auftritten in der Grabenhalle in St. Gallen, der Bierhalle in Balgach und dem Kulturhaus Rose in Stein. Es sollten für Eivör Palsdottir und ihren Mitmusiker Mikael Blak die vorerst einzigen Termine im deutschsprachigen Raum bleiben. Für Österreich und Deutschland sind bis jetzt keine Konzerte angekündigt.

Zwischen Folk und Ethno-Pop

Roger Rey freut sich, dass er die Färöerin erneut in seine Stadt holen konnte. Schon hätten sich Fans aus Linz und dem Wallis bei ihm gemeldet und Tickets reserviert. Wer Eivör Palsdottirs Musik hört, kann dies nachvollziehen. Sie, die oft mit Björk verglichen wird, singt mit hoher, manchmal fast flüsternder Stimme, Musik zwischen nordischem Folk und Ethno-Pop, gespickt mit elektronischen Elementen. Gut möglich, dass Rey nach diesem Wochenende noch mehr Leute fragen werden, wann denn «diese Sängerin» wiederkomme.

morgen Do, Grabenhalle, 21 Uhr Fr, Bierhalle, Balgach, 21 Uhr Sa, Kulturhaus Rose, Stein, 21 Uhr

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