Eine Ehe zerbricht

LESBAR ZEITSCHRIFT

Rolf App
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Bild: Rolf App

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Es gibt Geschichten, bei denen man sich fragt, ob sie sich tatsächlich in der Schweiz abspielen. Geschichten wie jene, die Christian Schmidt in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift «Reportagen» erzählt. Sie handelt von einem Mann, der sich in eine Frau aus bester Familie verliebt, sie heiratet und mit ihr Kinder hat. Und der dann von seinem einflussreichen Schwiegervater gejagt wird. Unter dessen tätiger Mithilfe zerbricht die Ehe, ein hässlicher Streit um die Kinder entbrennt. Mit dabei: Hans W. Kopp, Anwalt und Ehemann der im Bundesrat sitzenden Elisabeth Kopp. Mit dabei auch: Albert Bachmann, Ex-Spion des Militärdepartements. Es ist eine abenteuerliche Geschichte, die sich 1985 ereignet, die diesem Mann aber bis heute keine Ruhe lässt. Zu Recht.

Reportagen, Juli 2014

Eine neue Sphäre

Mit 23 Jahren hat der Peruaner Juan Diego Flórez am Rossini-Festival in Pesaro ein erstes Mal auf sich aufmerksam gemacht. Jetzt, 18 Jahre später, ist er nach Ansicht der Zeitschrift «Fono Forum» noch immer ein Tenor in der Blüte seiner Stimme. Er sei, schreibt die Zeitschrift, «ein brillanter Energetiker», seine silbrig-helle Stimme komme bei Rossini besonders schön zur Geltung. Mit einem neuen Album jedoch stösst Flórez jetzt in eine neue Sphäre vor: in die Welt der französischen Oper. Fazit: «Flórez demonstriert seine Meisterschaft im französischen Fach sowohl bei den prunkvoll-funkelnden Paradestücken als auch in den zärtlichen Phrasen seines abwechslungsreichen Programms.»

Fono Forum, Juli 2014

Hephaistos' List

Als dem Schmiedegott Hephaistos zugetragen wurde, seine Gemahlin Aphrodite betrüge ihn mit dem Kriegsgott Ares, schmiedete er Ketten und kaum sichtbare Fesseln. Beim Liebesspiel wurden sie festgesetzt. Hephaistos aber rief die andern Götter und gab die Liebenden dem Spott preis. Er war technisch begabt, der Schmiedegott. Doch solche Begabungen galten den Griechen und Römern nicht viel. Zumindest den Oberschichten nicht, die vom gepflegten Nichtstun träumten. Trotzdem: Technisch hat die Antike enorme Fortschritte gebracht, wie die Zeitschrift «Damals» zu berichten weiss.

Damals, 7/2014

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